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1. Mose 37,1-28



HINTERGRUND: Joseph wurde in eine Familie hineingeboren, wo es "deine, meine und unsere" Kinder gab. Sein Vater hatte vier Frauen. Seine leibliche Mutter war bei der Geburt seines Bruders Benjamin gestorben, als Joseph keine zehn Jahre alt war. Joseph hatte mit Benjamin nur diesen einen "Voll-"Bruder, der zudem viel jünger war.

Verse 1-4
Bedenken Sie, dass Farben damals sehr teuer waren. Joseph zog sein schönes Gewand auch zur Arbeit an, so dass seine Brüder es immer sehen mussten (Vers 23). Lea, Bilha und Silpa waren Josephs Stiefmütter.

  • Was denken Sie - warum erzählte Joseph seinem Vater, was seine Brüder taten?
  • Wann (in welcher Situation) sollte man seinen Eltern sagen, was die Geschwister tun? (Vers 2)
  • Warum gab Jakob nur Joseph so ein schönes Gewand und nicht allen seinen Söhnen? Was waren seine Motive?
  • Halten Sie es für möglich, alle Kinder gleich zu lieben oder es wenigstens nicht zu zeigen, wenn man im Herzen eines den anderen vorzieht? (Vers 4)
  • Denken Sie im Stillen an Ihre eigene Familie und überlegen Sie: Warum gibt es immer wieder Hass und Streit in Familien?
    Verse 5-11
    Joseph hatte eine schwere Jugend vor sich. Er konnte noch nicht die Bibel lesen wie wir heute. Deshalb sprach Gott im Traum zu ihm.
  • Warum gab Gott dem jungen Joseph wohl gerade diese Art Träume?
  • Warum behielt Joseph seine Träume nicht für sich, sondern erzählte sie der ganzen Familie?
  • Was sagt es über Joseph, dass er die Träume nicht selbst deutete?
  • Woher wissen wir, ob einer unserer Träume eine besondere Bedeutung hat?
    Verse 12-17
    Schauen Sie auf einer Karte nach, wie weit Sichem von Hebron und Dothan entfernt ist.

  • Rechnen Sie aus, wie lange Joseph wohl unterwegs war.
  • Wie konnte Jakob es wagen, seinen 17jährigen Sohn allein auf eine solche Reise zu schicken?
  • Was zeigt uns dieser Teil der Geschichte über Josephs Charakter?

    Verse 18-22
    Durch sein farbiges Gewand erkannten die Brüder Joseph schon von weitem.

  • Wie kann es sein, dass die Brüder gar nicht an den Schmerz dachten, den sie ihrem alten Vater damit unweigerlich zufügen würden?
  • Was denken Sie - was hätte der älteste Bruder, Ruben, in dieser Situation tun oder sagen sollen?

    Verse 23-28
    Die Brüder ließen sich die Mahlzeit schmecken, die Joseph ihnen mitgebracht hatte, während Joseph in einer tiefen, dunklen und kalten Zisterne saß. Ruben hatte wahrscheinlich aufgepasst, dass die vorbeiziehende Karawane nicht die Schafe stahl. Die Brüder erinnerten sich sogar 20 Jahre später noch an die Angst Josephs, die er in dieser Situation offen zeigte. (1. Mose 42,21*)

  • Warum zogen sie ihm sein farbiges Gewand aus (Vers 23)?
  • Was sagt es über die Brüder, dass sie in aller Ruhe aßen, während ihr kleiner Bruder aus der Zisterne um Hilfe schrie?
  • Was brachte Juda dazu vorzuschlagen, seinen eigenen Bruder als Sklaven zu verkaufen? (Verse 26-27)
  • Welche Gedanken gingen Joseph wohl durch den Kopf, als er sah, wie seine Brüder mit den Kaufleuten verhandelten?
  • Wie zeigte der 17jährige Mann wohl seinen Brüdern seine Angst?

    Zusammenfassende Fragen

  • Vergleichen Sie die Ungerechtigkeit, die Sie von Ihrer Familie und Ihren Verwandten erfahren haben mit der Ungerechtigkeit, die Joseph erfahren hat.
  • Warum lässt Gott seinen Kindern so etwas zustoßen?
  • In wie vielen Fällen ist Joseph in diesem Kapitel schon ein Hinweis auf Jesus Christus?

    Zum Abschluss: Auch Jesus war der geliebte Sohn des Vaters, den die anderen Söhne nicht akzeptierten (Joh. 1). Er trug das Gewand der Gerechtigkeit, das er von seinem Vater bekommen hatte, und seine Brüder zogen es ihm aus. Er wurde auch gefangen genommen und an die Heiden verkauft. (Phil. 2) Er wurde einem Sklaven gleich.

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