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2. SKLAVENDIENST IN ÄGYPTEN


1. Mose 39

HINTERGRUND: Es ist das 19.-18. Jh. v. Chr. - die Zeit des mittleren Reiches in Ägypten. Zu dieser Zeit war Memphis die Hauptstadt. (Schauen Sie auf einer Karte nach, wo das liegt.) Der Oberste der Leibwache war er sehr hoher und geschätzter höfischer Beamter, der für die Sicherheit des Pharao verantwortlich war.

Verse 1-6a Lesen Sie Vers 2 und verfolgen Sie Josephs Reise von Dothan nach Memphis auf einer Karte.

  • Wenn ein Kamel 25 Kilometer am Tag zurücklegt, wie lange dauerte dann Josephs Reise?
  • Wie lange dauerte es wohl, bis Joseph den Schock überwand, dass sich sein Leben grundlegend geändert hatte?
  • Was denken Sie: Ist es möglich, dass ein Mann ein solches Schicksal ohne Bitterkeit annehmen kann? Warum (nicht)?
  • Stellen Sie sich vor, wie der Verkauf von Joseph auf dem Marktplatz von Memphis vor sich ging.
  • Welche Charakterzüge Josephs machten den hochgeschätzten Sklavenkäufer wohl auf Joseph aufmerksam?
  • Welche Arbeiten musste Joseph wohl in der ersten Zeit als Sklave verrichten?
  • Was hielt Joseph davon ab, allen Lebensmut zu verlieren?
  • Wie lange dauerte es wohl, bis dieser 17jährige Junge, der jetzt ganz auf sich gestellt war, die Sprache Ägyptens beherrschte?
  • Wie wurde Joseph wohl geprüft, bevor ihm mehr Verantwortung übertragen wurde?
  • Wenn Joseph voller Bitterkeit gewesen wäre, wie hätte sich das in seinem Leben gezeigt?
  • Woher wusste Joseph, dass der Herr bei ihm war?
  • Woran sahen die anderen, dass der Herr mit ihm war?
  • Wie war es möglich, dass der etwa 20jährige Joseph eine höhere Stellung im Haus bekam als die Sklaven, die im Haus geboren worden und zum Teil sicher doppelt so alt waren wie er?

    Verse 6b-10
    Joseph war in einem Alter, in dem der Körper jede Menge Hormone ausschüttet, und er konnte nicht einfach heiraten. Deshalb wurden an vielen Höfen damals die Diener kastriert, damit sich zwischen ihnen und ihren Herrinnen keine geheimen Beziehungen entwickeln konnten. Im Hause Potiphars wurden die Sklaven nicht kastriert, aber sicher hatte er seinen Sklaven eingeschärft, seine Frau nicht anzurühren. (Vers 9)

  • Von welcher Art Ehe träumte Joseph wohl?
  • Was denken Sie von einer Frau, die ihrem jungen Sklaven solche Angebote macht (Verse 7.10)?
  • Welche Gefühle weckt das "Nein" eines Mannes normalerweise im Herzen einer Frau?
  • Wie versuchte Frau Potiphar wahrscheinlich, Josephs Selbstbeherrschung zu durchbrechen?
  • Was halten Sie für wahrscheinlicher: Dass Frau Potiphar a) sich wirklich in Joseph verliebt hatte oder dass sie b) schon vorher Beziehungen mit ihren Sklaven hatte?
  • Wenn Joseph eine sexuelle Beziehung zu seiner Herrin angefangen hätte, wie hätte er das vor seinem Gewissen rechtfertigen können?
  • Lesen Sie Josephs Antwort in den Versen 8-9 ganz genau. Was hielt den jungen Mann davon ab, seine sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen, als er die Gelegenheit dazu hatte?
  • Wie können wir sexuellen Versuchungen so widerstehen wie Joseph? (Sie können auch im Stillen antworten.)

    Verse 11-20
  • Warum gab Frau Potiphar nicht auf (Verse 11-12)?
  • Hätte Joseph (außer der Flucht) noch eine andere Möglichkeit gehabt, dieser furchtbaren Situation zu entkommen? Wenn ja, welche?
  • Denken Sie, dass Frau Potiphar die Konsequenzen ihres Handelns bedachte, als sie beschloss, sich an Joseph zu rächen (Verse 13-14)? Begründen Sie Ihre Meinung.
  • Wem haben wohl die anderen Sklaven geglaubt: der Herrin oder Joseph? Begründen Sie Ihre Meinung.
  • Welche Ungereimtheiten gibt es in der Geschichte von Frau Potiphar (Verse 17-18)?
  • Potiphar wusste, dass Joseph immer ehrlich gewesen war. Warum glaubte er Josephs Worten in dieser Situation nicht?
  • Warum glaubt die Welt, wenn es um sexuelle Belästigung geht, eher der Frau als dem Mann?
  • Was dachte Joseph wohl über Gott, als er ins Gefängnis geworfen wurde?
  • Warum wurde Joseph in das Gefängnis der Beamten gebracht, und nicht in das Gefängnis der Sklaven?

    Zusammenfassende Frage:
  • Inwiefern erinnert uns das Schicksal Josephs an das Schicksal Jesu?

    Zum Abschluss: Sowohl Joseph als auch Jesus widerstanden den Versuchungen des Teufels, aber sie wurden beide so bestraft, als hätten sie der Versuchung nicht widerstanden.

    ***

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