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10. DER SEGEN DES VATERS


1. Mose 48 und 49,22-26

HINTERGRUND: Josephs Söhne waren inzwischen Anfang 20. (Sie waren schon vor Beginn der Hungersnot geboren worden.) Manasse und Ephraim wurde in der ägyptischen Oberschicht erzogen: Schließlich war ihr Großvater Priester der Gottheit Ra.

Verse 1-6
Lus ist Bethel, wo Jakob die Himmelsleiter gesehen hatte (Vers 3). Die Teilung des Stammes Joseph in zwei Teile garantierte, dass zwölf Stämme ihr Erbe im Land Kanaan antreten würden. Die Leviten durften kein Land besitzen, weil der Herr ihr Erbteil war.

  • Wie fühlte sich Joseph wohl, als er die Nachricht von der Krankheit seines Vaters bekam (Vers 1)?
  • Warum wollte Joseph seine Söhne mit auf diese Reise nehmen (Verse 1b-2)?
  • Was denken Sie, warum wollte Jakob Josephs Söhne adoptieren (Vers 5)?

    Verse 7-12
    Es war schon mindestens 60 Jahre her, dass Rahel, Josephs Mutter, gestorben war.

  • Kurz vor seinem Tod wollte Jakob Joseph noch etwas über seine Mutter erzählen. Warum?
  • Wie war die Beziehung von Joseph zu seinem Vater jetzt, als dieser im Sterben lag?
  • Wie fühlten sich die Kinder wohl am Totenbett ihres Großvaters?
  • Als Israel Ägypten 400 Jahre später verließ, waren die Nachkommen von Manasse und Ephraim dabei. Wie hatte Joseph verhindern können, dass seine Söhne Ägypter/Heiden wurden?
  • Was sollten wir tun, damit unsere Kinder inmitten einer post-christlichen Kultur keine Heiden werden?

    Verse 13-20
    Manasse war Josephs Erstgeborener, aber Jakob segnete mit seiner rechten Hand Ephraim. Der Stamm Ephraim wurde später einer der größten Stämme Israels. Jakob ist der erste Mensch in der Bibel, der von Gott als dem guten Hirten redet (Vers 15b nach Luther: "der Gott, der mein Hirte gewesen ist mein Leben lang bis auf diesen Tag").

  • Wie bewertet Jakob das Leben seines Vaters und seines Großvaters (Vers 15a)?
  • Was ist Jakobs Fazit am Ende seines eigenen Lebens (Verse 15b-16)?
  • Wie kann Jakob behaupten, er wäre vor allem Bösen bewahrt geblieben (Vers 16a) - waren Rahels Tod und Josephs Verschwinden nicht Unglück genug?
  • Am Totenbett gesprochen Worte bleiben der Familie gewöhnlich für immer in Erinnerung. Was möchten Sie als Ihre letzten Worte sagen?

    Verse 21-22
    "Bergrücken" heißt auf Hebräisch "Sichem". Jakob hatte das Land in Sichem gekauft (das einzige Stück Land, das er in seinem ganzen Leben besaß). Aber er musste es wieder aufgeben, nachdem seine Söhne nach der Vergewaltigung ihrer Schwester ein Blutbad angerichtet hatten.

  • Gott hatte versprochen, Jakob das Land Kanaan zu geben. Was dachte Jakob jetzt über diese Verheißung? Vergleichen Sie die Verse 4 und 21.
  • Wie lässt sich die Unstimmigkeit in Vers 22 erklären? Kaufte Jakob das Stück Land, oder eroberte er es? (vgl. 1. Mose 33,19)

    1. Mose 49,22-26
    Jakob segnete alle seine Söhne. Wir beschäftigen uns hier nur mit dem Segen, den Joseph erhielt.

  • Was sah Jakob für die Zukunft von Joseph und seinen Nachfahren voraus (Verse 22-24)?
  • Was ist der "Segen oben vom Himmel herab" und der "Segen von der Flut, die drunten liegt" (Vers 25 nach Luther)? Wo haben Sie diesen Segen in Ihrem Leben erlebt (Verse 25-26)?
  • Joseph war ein Vornehmer und ein Prinz unter seinen Brüdern (Vers 26b). Warum machte Gott nicht ihn zum Vorfahren des Messias sondern Juda, der niemals so gut war wie Joseph?

    Zusammenfassende Frage:
  • Wo können wir in diesem Kapitel Jesus finden?

    ZUM ASCHLUSS: Joseph hat Sichem nie wieder mit eigenen Augen gesehen, aber seine Gebeine wurden wirklich 400 Jahre später dort beigesetzt (Jos. 24,32). Dort traf Jesus auch die Samariterin und sagte zu ihr: "Wer dieses Wasser trinkt, wird bald wieder durstig sein. Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, der wird nie wieder Durst bekommen. Dieses Wasser wird in ihm zu einer Quelle, die bis ins ewige Leben hinein fließt." (Joh. 4,13-14)

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