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11. DIE EWIGE HEIMAT


1. Mose 50

HINTERGRUND: Joseph konnte seinem Vater wirklich die Augen zudrücken, genau wie Gott es Jakob versprochen hatte. Joseph hatte das verheißene Land nicht wiedergesehen, seit er es als junger Mann von 17 Jahren verlassen musste.

Verse 1-10
Einbalsamierungen werden sonst im Alten Testament nicht erwähnt. Jakob und Joseph bilden wohl eine Ausnahme. Die Balsamierung dauerte normalerweise 70 Tage, konnte aber auch in kürzerer Zeit durchgeführt werden, s. Vers 3. Schauen Sie auf einer Karte nach, wie weit Goschen, Goren-Atad (oder Abel-Mizrajim - der Ägypter Klage) und Hebron voneinander entfernt sind.

  • Was zeigt uns die Trauer Josephs über ihn (Vers 1)?
  • Wie stellte der Pharao sicher, dass sein Premierminister aus seinem Heimatland nach Ägypten zurückkehrte?

    Verse 11-14
    Es gab für Jakob sozusagen zwei Begräbnisfeiern: eine in Goren-Atad westlich des Jordans und eine in Mamre, in der Höhle auf dem Feld von Machpela. Den Angehörigen des ägyptischen Hofes war es offensichtlich nicht gestattet, der zweiten Feier beizuwohnen. Das Grab existiert heute noch, darf aber nur von Muslimen besucht werden.

  • Wie mag sich Joseph gefühlt haben, als er das verheißene Land noch einmal besuchen durfte? Welche Gedanken gingen ihm wohl auf dieser Reise durch den Kopf?

    Verse 15-21
  • Warum fürchteten die Brüder die Rache Josephs (Vers 15)?
  • Warum baten sie Joseph nicht in ihrem eigenen Namen um Vergebung (Verse 16-17)?
  • Warum weinte Joseph (Vers 17b)?
  • Was zeigten die Tränen Josephs seinen Brüdern?
  • Was meinten seine Brüder eigentlich mit ihrer Aussage in Vers 18b?
  • Was zeigen uns die Verse 19-21 über Joseph?
  • Was, wenn Joseph seinen Brüdern einfach geantwortet hätte: "Ist schon okay." Was hätten diese Worte bewirkt?
  • Denken Sie, dass Josephs Brüder nun endlich Frieden im Herzen hatten? Warum (nicht)?
  • Was lernten die Brüder hier über die Gnade?

    Verse 22-26
    Die Ägypter waren von dem Gedanken der Unsterblichkeit geradezu besessen. Je größer das Grab und je mehr Grabbeigaben darin, umso besser sei die Ewigkeit, so glaubten sie. Aber Joseph glaubte das nicht.

  • Denken Sie, dass Joseph bis ins hohe Alter in Ägypten eine hohe Position innehatte? Begründen Sie Ihre Meinung.
  • Wie sah Joseph seinem eigenen Tod entgegen?
  • Warum baute Joseph sich nicht ein großartiges Grabmal voller Schätze, wie es die anderen vornehmen Ägypter taten?
  • Das Neue Testament beschreibt den Glauben Josephs so: "Weil Joseph an Gottes Zusagen glaubte, konnte er vor seinem Tod voraussagen, dass die Israeliten Ägypten eines Tages wieder verlassen würden. Er rechnete so fest damit, dass er anordnete, sie sollten bei ihrem Weggang seine Gebeine mitnehmen." (Hebr. 11,22) Warum sah der Schreiber des Hebräerbriefes gerade diese Bitte als den größten Beweis für Glauben in Josephs Leben an?

    Zusammenfassende Frage:
  • Inwiefern ist Joseph in diesem Kapitel ein Vorläufer Jesu?
  • Was ist für Sie das Wichtigste, was Sie aus dem Leben Josephs gelernt haben?

    ZUM ASCHLUSS: Joseph und die anderen Stammväter glaubten nicht nur an das Land Kanaan als das verheißene Land, sondern an das ewige Heimatland: "Alle, die hier erwähnt wurden, haben sich ganz auf Gott verlassen. Doch sie starben, ohne dass sich Gottes Zusage zu ihren Lebzeiten erfüllte. Lediglich aus der Ferne haben sie etwas davon gesehen und sich darüber gefreut; denn sie sprachen darüber, dass sie auf dieser Erde nur Gäste und Fremde seien. Wer aber zugibt, hier nur ein Fremder zu sein, der sagt damit auch, dass er seine wirkliche Heimat noch sucht. Unsere Vorfahren betrachteten das Land, aus dem sie weggezogen waren, nicht als ihre Heimat; dorthin hätten sie ja jederzeit zurückkehren können. Nein, sie sehnten sich nach einer besseren Heimat, nach der Heimat im Himmel. Deshalb bekennt sich Gott zu ihnen und schämt sich nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn für sie hat er seine Stadt im Himmel gebaut. (Hebr. 11,13-16)

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