21. NIE ZU SPÄT (20, 1-16)


HINTERGRUND: Das Leben von Tagelöhnern war zur Zeit Jesu sehr unsicher. - Teilt man den durchschnittlichen Jahreslohn durch 300, hat man den Wert von einem Denar. - Die Stunden wurden von 6 Uhr morgens gezählt. - Der Herr des Weinbergs steht in diesem Gleichnis für Gott, der Weinberg für sein Reich.

1. DAS GLEICHNIS
  • Wie oft ging der Herr an dem Tag aus, um Arbeiter für den Weinberg einzustellen (Verse 1-6)?
  • Warum verhandelte er nur der mit ersten Gruppe einen konkreten Lohn (Verse 2,4)?
  • Überlegen Sie, warum einige der Arbeiter um 6 Uhr morgens nicht auf dem Marktplatz waren.
  • Warum stellte der Hausherr nicht nur die besten sondern alle verfügbaren Arbeiter ein?
  • Warum waren die letzten von niemandem eingestellt worden (Verse 6-7)? Finden Sie mehrere Gründe.
  • Vergleichen Sie den Tag der ersten Gruppe mit dem der letzten (Verse 7.12). Welcher ist interessanter?
  • Stellen wir uns vor, in der letzten Gruppe waren fünf Männer. Wieviel Geld hätte sich der Hausherr (in Ihrer Währung) gespart, wenn er diese fünf Männer nicht eingestellt hätte?
  • Warum bezahlte der Hausherr zuerst die, die er zuletzt eingestellt hatte (Vers 8)?
  • Warum beschwerte sich die erste Gruppe, obwohl sie alle das bekamen, was ihnen zugesagt worden war?
  • War es Ihrer Meinung nach gerecht, wie der Hausherr die Löhne zahlte? Warum (nicht)?
  • Warum wollte der Hausherr jedem den gleichen Betrag geben? Versuchen Sie, möglichst viele Gründe zu finden.

    2. DIE AUSLEGUNG DES GLEICHNISSES
  • Warum möchte Gott, dass wirklich jeder in seinem Reich arbeitet?
  • Wofür steht der "Lohn" in diesem Gleichnis?
  • Warum ist der Lohn im Reich Gottes für alle gleich?
  • Zu welcher "Tageszeit" sind Sie ins Reich Gottes berufen worden?
  • Wer hat Ihrer Meinung nach mehr Glück gehabt: jemand, der sein ganzes Leben im Reich Gottes gearbeitet hat oder jemand, der erst in letzter Minute gerettet wurde? Begründen Sie Ihre Meinung.
  • Wie geht es Ihnen, wenn jemand in Ihrer Gemeinde gelobt wird, und Sie wissen genau, dass Sie mehr getan haben als er/sie?
  • Wie werden Sie sich fühlen, wenn Gott Ihnen am Ende der Welt den gleichen Lohn geben wird wie er auch z. B. dem Apostel Paulus gibt?
  • Was bedeutet Vers 16 in diesem Gleichnis?
  • Jesus sagt heute auch zu Ihnen: "Geh hin und arbeite in meinem Weinberg." Was antworten Sie ihm?

    GUTE NACHRICHT: Jesus selbst tat die schwerste Arbeit im Reich Gottes. Er hat so hart gearbeitet, dass am Ende der Welt jeder Mensch auf der Erde als Lohn einen Denar erhalten könnte, den er (Jesus) erarbeitet hat.


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