Bibelstudien über das Markus-Evangelium

Anmerkung: In der vierten Spalte ist der Schwierigkeitsgrad des Textes und der Fragen aufgeführt. Die leichtesten sind mit * markiert, die relativ einfachen mit ** und die etwas schwierigeren mit ***.

Vorwort
1. Der Anfang der Guten Nachricht - Markus 1,1-11 1,1-11***
2. Eine gesunde Seele in einem gesundem Körper - Markus 2,1-12 2,1-12*
3. Eine Falle für Jesus - Markus 3,1-6 3,1-6**
4. Mitten im Sturm - Markus 4,35-41 4,35-41**
5. Ein hoffnungsloser Fall - Markus 5,1-20 5,1-20**
6. Wenn das Schlimmste passiert - Markus 5,21-24.35-43 5,21-24.35-43**
7. Eine Frau, die keine Frau mehr war - Markus 5,25-34 5,25-34*
8. Der Kopf auf der Schale - Markus 6,16-29 6,16-29**
9. 25.000 Brote und 10.000 Fische - Markus 6,30-44 6,30-44**
10. . HEFATA - Öffne dich! - Markus 7,31-37 7,31-37**
11. . Der Blinde ohne eigenen Willen - Markus 8,22-26 8,22-26**
12. . Das gerettete und verlorene Leben - Markus 8,34-38 8,34-38***
13. . Einer, der mit halbem Herzen glaubt - Markus 9,14-29 9,14-29*
14. . Das Schicksal eines Verführers - Markus 9,42-50 9,42-50***
15. . Jesus und die Kinder - Markus 10,13-16 10,13-16**
16. . Ein Schatz auf Erden - Markus 10,17-27 10,17-27*
17. . Wer wird „Minister“? - Markus 10,32-45 10,32-45**
18. . Das Glaubensbekenntnis eines blinden Bettlers - Markus 10,46-52 10,46-52*
19. . Der verfluchte Feigenbaum - Markus 11,12-14 und 20-25 11,12-14 und 20-25***
20. . Die Gegner der körperlichen Auferstehung - Markus 12,18-27 12,18-27***
21. . Das zweite Kommen Jesu - Markus 13,14-32 13,14-32***
22. . Die Liebe hört niemals auf - Markus 14,1-9 14,1-9**
23. . Jesus - Der Schauprozess - Markus 15,1-15 15,1-15**
24. . Die unglaubliche Auferstehung - Markus 16,1-14 16,1-14**

alle Lektionen auf einen Blick

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Vorwort des Herausgebers

Zum Bibelstudienkurs über das Lukasevangelium, der im letzten Jahr erschien, schrieb ich mein kurzes Vorwort am Vormittag des 11. September 2001, nicht ahnen, was sich am späten Nachmittag dieses Tages ereignen sollte.

Diese schrecklichen Anschläge haben uns deutlich vor Augen geführt, dass wir Menschen im Laufe der Jahrhunderte nicht besser geworden sind, sondern dass wir lediglich die Methoden verändert haben, mit denen wir unsere Bosheit zum Ausdruck bringen. Wir sind der Illusion beraubt worden, dass wir alles in der Hand hätten und materieller Besitz unserem Leben Sicherheit verleihen kann. Wie gut, dass uns solche Illusionen genommen werden, damit wir nicht auf ein falsches Fundament bauen.

Jesus sagt uns, was vergeht und was bleibt: "Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen" (Mk. 13,31). Deshalb freue ich mich, dass wir nun auch Jesu Worte nach dem Markus-Evangelium als GBE-Bibelstudienführer vorliegen haben. Möge es dieser lebendige Herr schenken, dass viele suchende Menschen in ihm Leben, Kraft und Ewigkeit finden.

Karchow, 5. September 2002 Hartmut Zopf

Über die Autorin:

Mailis Janatuinen wurde 1949 in Finnland geboren. Sie studierte an der Universität Helsinki Sprachen und Theologie. Für viele Jahre arbeitete sie als Reisesekretärin in der Finnischen sowie in der Japanischen Studentenmission. Mehrere Jahre stand sie dort auch im Dienst von Gemeinden. Während ihrer langjährigen Tätigkeit in Japan entstand Glad Tidings Bible Studies - die Gemeinsam-Bibel-Entdecken-Bibelstudien. Sehr bald wurden sie ins Russische, Mongolische, Chinesische, Estnische, Norwegische und Französische übersetzt.

Vorwort der Verfasserin

Ein Jahr ist verstrichen, seitdem das Lukas-Evangelium als „Gemeinsam Bibel entdecken“ (GBE-Bibelstudienführer) in Deutschland gedruckt wurde. Es ist mir eine große Freude, dass nun auch Markus für deutschsprachige Christen zugänglich ist.

In der Regel ist das Markusevangelium das Erste, mit dem wir in unerreichten Ländern beginnen. Es ist das kürzeste der Evangelien und enthält viele lebendige Geschichten aus dem Dienst Jesu.

Ich hoffe und bete, dass Sie dasselbe erfahren, was ich persönlich mit den „alten“ Evangelientexten erlebt habe: Wenn wir darüber diskutieren, werden sie gleichsam neu und überraschend. Das Wort des Herrn hat die Kraft, uns Leben zu geben, zu trösten in allen Leiden, uns Hoffnung in einer hoffnungslosen Situation zu schenken und uns zu helfen, an die Vergebung der Sünden zu glauben. Es hilft uns auch, dass wir dem lebendigen Herrn immer wieder neu begegnen.

Wenn Sie eine Gruppe beginnen mit Menschen, die ganz neu anfangen, in der Bibel zu lesen, und nur eine begrenzte Zahl von Treffen geplant haben, empfehle ich Ihnen folgende Bibelstellen:

2. EINE GESUNDE SEELE IN EINEM GESUNDEN KÖRPER MARKUS, 2, 1-12

5. EIN HOFFNUNGSLOSER FALL MARKUS 5, 21-24

7. EINE FRAU, DIE KEINE FRAU MEHR WAR MARKUS 5, 25-34

10. HEFATA –ÖFFNE DICH! MARKUS 7, 31-37

13. EINER, DER MIT HALBEM HERZEN GLAUBT MARKUS 9, 14-29

16. EIN SCHATZ AUF ERDEN MARKUS 10, 17-27

18. DAS GLAUBENSBEKENNTNIS EINES BLINDEN BETTLERS MARKUS 10,46-52

22. DIE LIEBE HÖRT NIEMALS AUF MARKUS 14, 1-9

23. JESUS – DER SCHAUPROZESS MARKUS 15, 1-15

24. DIE UNGLAUBLICHE AUFERSTEHUNG MARKUS 16, 1-14

Bitte beachten Sie auch unsere Website www.gladtidings-bs.com, auf der sie Informationen und neue Ideen finden können. Dieser Markus-Bibelstudienführer ist mittlerweile in fast zehn Sprachen veröffentlicht worden.

Sehr herzlich danke ich Jenni Lehmonen, die dieses Heft übersetzte, sowie Christine Scholz, die es sprachlich durchsah, und Hartmut Zopf, der sich in Russland und Deutschland um die Einführung des GBE-Programms bemühte.

Gott segne Sie, Ihre Gruppe und Ihre Zeit mit dem Markusevangelium!

Finnland, 3. September 2002 Mailis Janatuinen

Revidiert 2015 von Anne-Kathrin Zopf

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1. Der Anfang der Guten Nachricht - Markus 1,1-11



Vorbemerkungen:
Johannes der Täufer trug dieselbe Kleidung wie der Prophet Elia im Alten Testament (Vers 6, vgl. 2. Kön. 1,8). Heuschrecken und Honig waren alltägliche Nahrung in der Wüste. Anderen die Schuhe auszuziehen war Aufgabe der niedrigsten Diener oder der Sklaven.
(Die Fragen in Klammern sollen nur gestellt werden, wenn niemand die vorhergehenden Fragen beantwortet hat.)

1. Was lernt ein Mensch, der seine ganze Jugend allein in der Wüste verbringt? (Wie hat wohl der Alltag von Johannes in der Wüste ausgesehen?)
  • Zur Zeit dieser Ereignisse war Johannes der Täufer etwa 30 Jahre alt. Wieso führte er nicht ein Leben wie andere junge Männer in seinem Alter?
  • Warum erfüllte er seine Aufgabe nicht in der Hauptstadt Jerusalem?
  • Warum war er so beliebt?

    2. Finden Sie mehrere Gründe, warum sich die Menschen von Johannes taufen lassen wollten (Verse 4-5).
  • Warum sollten die Menschen ihre Sünden öffentlich bekennen, bevor Johannes sie taufte (Vers 5)?
  • Würden Sie sich taufen lassen, wenn Sie zuerst öffentlich Ihre Sünden bekennen müssten?
  • Wie bereitete Johannes mit seinem Auftrag den Weg für Jesus vor (Verse 2-4)? (Warum war die Aufgabe von Johannes zuvor notwendig, damit Jesus mit seiner beginnen konnte?)

    3. Wie können wir unsere Herzen auf Jesus vorbereiten (Vers 3)?
  • Wie können wir die Herzen unserer Mitmenschen für Jesus vorbereiten?

    4. Warum wurde Johannes durch seine Beliebtheit nicht stolz?
  • Warum hielt er sich nicht für wert, die Riemen der Sandalen des kommenden Messias zu lösen?

    5. Was ist der Unterschied zwischen der Taufe des Johannes und der Taufe Jesu (bzw. der christlichen Taufe)? (Was bedeutet es, dass Jesus seine Nachfolger mit dem Heiligen Geist tauft?)
  • Warum ist nach dieser Bibelstelle die Taufe für die Errettung notwendig?

    6. Warum wollte sich Jesus mit der Taufe der Buße taufen lassen, obwohl er keine Sünden zu bekennen hatte?

    7. In welcher Weise war die Dreieinigkeit Gottes bei der Taufe Jesu anwesend?
  • Warum wollte Gott seine Liebe zu seinem Sohn bei der Taufe in dieser Weise direkt aus dem Himmel verkünden (Vers 11)?

    8. Wenn der himmlische Vater Sie jetzt anschaut, würde er Ihrer Meinung nach die Worte aus Vers 11 zu Ihnen sprechen? Warum (nicht)?

    Gute Nachricht:
    Die Worte in Vers 11 beziehen sich auf Gottes Worte zu Abraham: „Geh mit deinem einzigen Sohn Isaak, den du liebst, in das Land Morija. Dort zeige ich dir den Berg. Auf ihm sollst du deinen Sohn Isaak töten und als Opfer für mich verbrennen.“ (1. Mose 22,2). Die Taufe Jesu war der erste Schritt auf seinem Weg zum Kreuz.


    ***

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    2. Eine gesunde Seele in einem gesundem Körper - Markus 2,1-12



    Vorbemerkungen:
    Zur Zeit Jesu hatten die Häuser flache Dächer aus Kalkstein und Ziegeln. Ein solches Dach ließ sich leicht abbauen. Außerdem gab es außerhalb des Hauses eine Treppe, die direkt aufs Dach führte. - Ein Mensch wird normalerweise im mittleren bzw. fortgeschrittenen Lebensalter in Folge einer Gehirn-blutung gelähmt. - Der Ausdruck Menschensohn bezieht sich auf Jesus selbst.

    1. Stellen Sie sich den Alltag eines Gelähmten vor. Welche Probleme und Schwierigkeiten hatte ein solcher Mann zu bewältigen? (Welche Hilfe brauchte er unbedingt von anderen? Wie veränderten sich wegen der Krankheit seine sozialen Beziehungen? Wie sahen seine Zukunftspläne und -träume aus? Was war der Sinn seines Lebens?)
  • Wie sah wohl der Alltag des Menschen aus, der für diesen Gelähmten sorgte?

    2. In Vers 5 wird deutlich, dass dieser Gelähmte ein Sünder war. Welche Sünden kann ein Mensch begehen, der sich nicht einmal bewegen kann?
  • Zur Diskussion: Macht eine Krankheit uns als Menschen besser oder schlechter?

    3. Wer waren die Leute, die den Gelähmten zu Jesus trugen? Diskutieren Sie verschiedene Möglichkeiten.
  • Warum handelten diese Menschen so zielstrebig und entschlossen, wie es uns die Verse 3-4 zeigen?
  • Stellen Sie sich Schritt für Schritt vor, was diese Menschen zu tun hatten, um ihren Freund zu Jesus zu bringen. (Was war dabei leicht und was war schwer?)

    4. Die Freunde des Gelähmten brachten ihn zu Jesus, damit er geheilt werden konnte. Warum jedoch vergab Jesus ihm zuerst seine Sünden, anstatt ihn sofort zu heilen? (Warum in dieser Reihenfolge?)
  • Was bedeutete dem Gelähmten die Sündenvergebung?

    5. Stellen Sie sich vor, dass Sie mit Ihrem schwersten Problem zu Jesus gehen und dass er, anstatt es sofort zu lösen, zu Ihnen sagt: „Mein Sohn/Meine Tochter, deine Sünden sind Dir vergeben!“ Wie würden Sie reagieren?
  • Wenn Sie die Wahl hätten, was würden Sie wählen: Ein gutes Gewissen und ungelöste Probleme oder alle Probleme wären gelöst, aber Sie hätten Gewissensbisse?
  • Wenn das Gewissen des Gelähmten wegen der Sündenvergebung erleichtert war, wie kann sich seine Einstellung gegenüber der Krankheit verändert haben?

    6. Über wessen Glauben spricht Jesus im Vers 5? (Achten Sie auf den Satzbau.)
  • In welchem Augenblick begann der Gelähmte an Jesus zu glauben?

    7. Beantworten Sie die Frage, die Jesus in Vers 9 stellt. (Was gab Jesus dafür, dass er den Gelähmten heilte? Was opferte er, dass er ihm seine Sünden vergeben konnte?)

    8. Diese Bibelstelle spricht nicht nur von Glauben, sondern auch von Unglauben. Warum woll-ten die Schriftgelehrten nicht glauben, dass es für Jesus möglich war, Sünden zu vergeben?

    9. Wie können wir unsere Mitmenschen, die sich nicht selbst „bewegen“ können oder nicht wollen, zu Jesus „tragen“? (Wo können sie Jesus begegnen?)

    10. Jesus hat Sie zu dieser Bibelgruppe gebracht, um Ihnen sagen zu können: „Mein Sohn/Meine Tochter, Deine Sünden sind Dir vergeben.“ Was bedeuten Ihnen diese Worte in Ihrer heutigen Situation?


    ***

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    3. Eine Falle für Jesus - Markus 3,1-6



    Vorbemerkungen:
    Dies ist nach der in Mk. 2,23-28 bereits die zweite Auseinandersetzung zwischen Jesus und seinen Gegnern über den Sabbat. Für die Pharisäer war das Einhalten des Sabbats bis ins Detail Voraus-setzung dafür, dass der Messias kommt und ein Mensch überhaupt gerettet werden kann.

    1. Wie schränkte die verkrüppelte Hand den Alltag dieses Mannes ein? (Seine Arbeit, seine finanzielle Lage, seine Familie, seine Beziehung zu Gott? Welche Arbeit war zu der Zeit für einen Menschen möglich, der nur eine Hand gebrauchen konnte?)
  • Aus Vers 5 („...und seine Hand wurde wieder hergestellt“) sehen wir, dass die Hand nicht immer verkrüppelt war. Was hat dieser Mann wohl erlebt, als er eine Hand vielleicht durch einen Unfall verlor?
  • Welchen Eindruck bekommen Sie durch diesen Text vom Charakter des Mannes?

    2. Wie war die Atmosphäre an diesem Morgen in der Synagoge?
  • Vom Text her können wir schließen, dass der Mann nicht zur Synagoge gekommen war, um sich heilen zu lassen. Warum war er gekommen?
  • Warum bat er Jesus nicht um Hilfe?
  • Vergleichen Sie, warum der Mann mit der verkrüppelten Hand in die Synagoge kam, und warum die Pharisäer kamen.

    3. Warum klagten die Pharisäer Jesus nicht direkt deswegen an, was er ihrer Meinung nach falsch gemacht hatte?
  • Was hielten die Pharisäer von dem Mann mit der verkrüppelten Hand?

    4. Warum bat Jesus den Mann mit der verkrüppelten Hand aufzustehen, anstatt ihn dort zu heilen, wo er war?
  • Was denken Sie: Wäre der Mann auch aufgestanden, wenn jemand anderes ihn dazu aufgefordert hätte?

    5. Es kommt in den Evangelien sehr selten vor, dass Jesus zornig ist. Warum war Jesus aber in dieser Situation gleichzeitig zornig und traurig (Vers 5)?

    6. In Vers 4 sagt Jesus geschickt, was seine Absicht und was die seiner Gegner ist. Warum benutzt Jesus wohl einen so kraftvollen Ausdruck „Leben retten oder es zugrunde gehen lassen“? (Wie hätten die Pharisäer den Mann zugrundegehen lassen; wie rettete Jesus sein Leben?)

    7. Was glaubte der Mann, als Jesus seiner verkrüppelten Hand befahl, sich auszustrecken?
  • Welchen ähnlichen Glauben erwartet Jesus heute von Ihnen?

    8. Warum ärgerten sich die Schriftgelehrten so sehr über Jesu Worte und Taten, dass sie sofort anfingen, seinen Mord zu planen?
  • Was war das Verkehrte am Glauben der Pharisäer, das hier zum Vorschein kam?

    9. Warum war Jesus die Heilung dieses Mannes so wichtig, dass er dafür sein eigenes Leben riskierte (Vers 4)?
  • Warum wurde Jesus getötet, obwohl er nur Menschen heilte und ihnen half?

    Gute Nachricht:
    Was Jesus über den Sabbat lehrte unterschied sich sehr von der Lehre der Schriftgelehrten. Für den Schriftgelehrten war es ein Gesetz, das von den Menschen erfüllt werden musste, damit sie gerettet werden konnten. Für Jesus dagegen war der Sabbat ein Vorbild der Guten Nachricht - die Ruhe, die Gott denen gibt, die an die Vergebung ihrer Sünden durch Jesus Christus glauben (Hebräer 4,9-10).


    ***

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    4. Mitten im Sturm - Markus 4,35-41



    Vorbemerkungen:
    Vier der Jünger Jesu waren erfahrene Fischer, die den See Genezareth wie ihre Westentasche kannten.

    1. Der See Genezareth ist 20 x 12 km groß. Wie lange dauert es wohl, ihn zu überqueren?
  • Wie würden Sie reagieren, wenn jemand Sie auffordern würde, einen so großen See bei Einbruch der Dunkelheit zu überqueren?
  • Warum protestierten die Jünger nicht, als Jesus sie um diese Uhrzeit darum bat?

    2. Wie kann ein Mensch bei Sturm in einem Boot schlafen, das von den Wellen hin- und her-geschleudert wird? Finden Sie mehrere Erklärungen. (Was zeigt dies über die Beziehung Jesu zu Gott und sein Verhältnis zu seinem eigenen Tod?)

    3. Was unternahmen wohl die Jünger, um das Boot über Wasser zu halten?
  • Warum konnten die Jünger in dieser Situation nicht auf Gottes Kraft vertrauen?

    4. Waren Sie schon einmal in einer Situation, in der es Ihnen vorkam, als würde Jesus schlafen und sich überhaupt nicht um Sie kümmern, obwohl Sie oder Ihre Mitmenschen am „Ertrinken“ waren (Vers 38)?
  • Vers 38 ist eigentlich ein Gebet. Was können wir aus diesem Vers über das Gebet lernen?

    5. Warum waren die Jünger überrascht, als sie merkten, dass sie Hilfe erhielten?
  • Wo glichen Sie den Jüngern, als Sie zuletzt in einer schweren Krise waren?

    6. Welche Hilfe sollten wir von Jesus erhoffen, wenn wir in schwierige Situationen geraten?

    7. Können Sie daran glauben (oder ist es für Sie unmöglich zu glauben), dass der Sturm Jesus wirklich gehorcht hat (Vers 39)? Begründen Sie das.
  • Jesus steht gerade jetzt inmitten Ihres „Sturms“ und sagt: „Sei still! Schweige!“ Was bedeuten seine Worte für Sie in dieser Situation?

    8. Wie fühlten sich die Jünger, als sie Jesu Worte von Vers 40 hörten?
  • Wie würden Sie reagieren, wenn Jesus dieselben Worte zu Ihnen sagen würde (Vers 40)?

    9. Wie unterscheiden sich diese Ängste der Jünger voneinander: Die Todesangst und die Angst, nachdem Jesus das Wunder vollbracht hatte (Verse 40-41)?

    10. Warum hilft Jesus auch Menschen, denen es schwerfällt zu glauben?
  • Wie veränderte sich der Glaube der Jünger durch dieses Geschehen?
  • Wie soll sich Ihr Leben durch die Krise, in der Sie vielleicht sind, verändern?

    Gute Nachricht:
    Die Jünger wurden vor dem Ertrinken gerettet, aber Jesus wurde nicht gerettet. Der Tod durch die Kreuzigung geschieht wie beim Ertrinken: Man erstickt. Der Leiter kann Psalm 69,1-2.14-15 lesen. Dieser Psalm ist einer der Psalmen, die Jesu Leiden am Kreuz beschreiben. Dies war der Preis, den Jesus bezahlen musste, um uns vor dem Ertrinken im feurigen See zu retten (Offenbarung 20,14).



    ***

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    5. Ein hoffnungsloser Fall - Markus 5,1-20



    Vorbemerkungen:
    Der Mann in diesem Text ist vermutlich Heide, weil er sich am Ostufer des Sees Genezareth aufhielt. Heiden betrieben Schweinezucht und aßen Schweinefleisch, was den Juden strikt verboten war. Unreine Geister beherrschen oft Menschen, die andere Götter anbeten. Eine Legion waren 6.000 Soldaten der römischen Armee.

    1. Der Mann, der von den unreinen Geistern besessen war, hatte Verwandte (Vers 19). Wie hatten sie wohl versucht, den Mann aus seinem fürchterlichen Schicksal zu retten?
  • Was war das Schlimmste in dieser Situation für seine Frau, Kinder und Eltern (V. 3-5)?
  • Welche Menschen werden heute als hoffnungslose Fälle betrachtet?

    2. Was in den Versen 3-7 tat der Mann aus eigenem Willen, und wozu zwangen ihn die unreinen Geister?
  • Was wollte dieser Mann von Jesus (Verse 6-7)? (Welchen Widerspruch kann man in seinem Verhalten erkennen?)

    3. Was wusste der Mann zuvor über Jesus, und woher hatte er diese Information?

    4. Was könnte der Grund dafür sein, dass 6.000 Geister in einen einzigen Menschen hineinfahren (Vers 9)?
  • Was zeigt uns das Gespräch von Jesus mit unreinen Geistern über die Machtverhältnisse in der unsichtbaren Welt (Verse 8-13)?
  • Warum erlaubte Jesus den unreinen Geistern, zu tun, worum sie ihn baten?
  • Vielleicht gibt es auch in Ihrer Bibelgruppe Menschen, die Angst vor Geistern, Gespenstern oder der Dunkelheit haben. Welchen Trost bietet ihnen diese Textstelle?

    5. Warum freuten sich die Gerasener nicht über die Heilung ihres Nachbarn (Verse 14-17)?
  • Wieviel kosten 2.000 Schweine heute?
  • Wie würden Sie reagieren, wenn Jesus Ihr gesamtes Eigentum für die Rettung eines Menschen vernichten würde?

    6. Was änderte sich im Leben des Mannes? Was dachte er wohl über die Jahre, die er in den Höhlen verbracht hatte, nachdem er Jesus kennen gelernt hatte? (Wie veränderte Jesus das Leben dieses Mannes von einem Minus in ein großes Plus?)

    7. Warum wollte Jesus nicht, dass dieser Mann ihm nachfolgt?
  • Warum wollte er, dass dieser Heide über das Wunder sprach, obwohl er den Juden in ähnlichen Situationen oft genug verboten hatte, etwas zu sagen?

    8. Die Worte von Vers 19 sagt Jesus zu uns allen. Was bedeuten sie für Sie in Ihrer Situation? (Was sind die Wohltaten, von denen Sie Ihren Verwandten und Bekannten erzählen sollen?)
  • Wie sollen Sie nach dem Text einen Menschen, der als hoffnungsloser Fall gilt, behandeln?

    9. Jesus gewann diesen Wettkampf mit Satan. Warum verlor er aber dann den Kampf um sich selbst auf Golgatha?

    Gute Nachricht:
    Der Leiter liest Jes. 52,14 und 53,3 vor. Jesus am Kreuz hatte mit dem Gerasener gemeinsam: In dem Moment bekam eine Legion von unreinen Geistern Erlaubnis, Jesus zu quälen. Dies passierte, weil er in diesem Augenblick vor Gott die ganze Schuld unserer Sünden auf sich nahm.


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    6. Wenn das Schlimmste passiert - Markus 5,21-24.35-43



    Vorbemerkungen:
    Der Vorstehender der Synagoge wurde aus den angesehensten Personen der Stadt gewählt. Alle anderen Vorsteher waren Gegner Jesu, nur Jaïrus nicht. Er hatte nur dieses eine Kind (Lk. 8,42).

    1. Stellen Sie sich den Alltag der kleinen Familie vor, als das langersehnte Kind geboren war.

    2. Wie kann sich das Verhältnis der Eltern zueinander ändern, wenn deren Kind krank wird? Finden Sie verschiedene Möglichkeiten.
  • Wie änderte sich wohl Jaïrus' Verhältnis zu Gott, als seine Tochter krank wurde?

    3. Warum war Jaïrus bereit, einen Mann um Hilfe zu bitten, der in seinem Bekanntenkreis keineswegs beliebt war?
  • Was können wir von der Art, wie Jaïrus Jesus um Hilfe bittet, lernen (Verse 22-24)?

    4. Was ging wohl in Jaïrus vor, als er die schlimme Nachricht von zu Hause hörte?
  • Hatten Sie schon einmal das Gefühl, dass es sich nicht mehr lohnt, Jesus zu bemühen? Wenn ja, wann war das?

    5. Warum sagte Jesus zu Jaïrus, dass er sich nicht fürchten sollte, obwohl ihm das Schlimmste schon passiert war (Vers 36)?
  • Wofür fürchten Sie sich am allermeisten? (Sie können auch im Stillen antworten.)
  • Wie würden Sie reagieren, wenn Jesus Ihnen sagen würde, dass Sie sich nicht fürchten sollen, obwohl Ihnen gerade das Schlimmste passiert ist?

    6. Jesus sagt Ihnen heute: „Verzweifle nicht! Verlass dich ganz und gar auf mich!“ Was bedeuten Ihnen diese Worte in Ihrer heutigen Situation?
  • Was hätte Jaïrus glauben können, nachdem das Kind schon tot war?
  • Was hätte Jaïrus tun können, wenn er überhaupt nicht an Jesus geglaubt hätte?

    7. Die Frau von Jaïrus hatte zu Hause den Tod des Kindes erlebt, als ihr Mann fort war. In welchem Zustand war sie wohl, als Jesus und Jaïrus ins Haus kamen?
  • Die Vorbereitungen für das Begräbnis waren schon im Gange, als Jesus ankam. Was denken Sie - was wollte Jesus den Gästen durch seine Worte sagen (Vers 39)?

    8. Lesen Sie noch einmal genau, wie Jesus das Mädchen vom Tod auferweckte (Verse 41-43). Welche Einzelheiten fallen Ihnen besonders auf?

    9. Warum verbot Jesus streng, über das geschehene Wunder zu sprechen, obwohl es doch gute Werbung für seinen Dienst gewesen wäre?

    10. Welchen Eindruck machte das ganze Geschehen auf das Mädchen? Welche Auswirkungen hatte es für ihre Zukunft?
  • Wie veränderte sich das Leben der Eltern nach diesem Geschehen?
  • Was dachte diese Familie wohl über die Gerüchte vom Tod Jesu und seine Auferstehung, als sie später davon hörten?

    Gute Nachricht:
    „Fürchte Dich nicht, glaube nur!“ sagte Jesus. Also: „Bringe diese Sache zu mir. Ich kümmere mich darum.“ Jesus selbst fürchtete sich nur vor einem: der Trennung von seinem Vater. Er fürchtete sich so sehr davor, dass er im Garten Gethsemane Blut schwitzte. Jesus zeigt uns durch sein eigenes Beispiel, dass die Trennung von Gott (d.h. die Hölle) das Einzige ist, wovor wir uns fürchten sollen. Alles andere kann und wird er im Leben derer, die an ihn glauben, in Segen verwandeln.


    ***

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    7. Eine Frau, die keine Frau mehr war - Markus 5,25-34



    Vorbemerkungen:
    Nach den Gesetzen des Mose galt eine Frau während ihrer Menstruation rituell als unrein. Niemand durfte sie oder etwas, was sie berührt hatte, berühren. Außerdem durfte sie während der Menstruation den Tempel nicht betreten (3. Mose 15).

    1. Angenommen, die Frau im Text war 30-40 Jahre alt. Dann hat sie diese Krankheit sehr jung bekommen. Welche Auswirkungen hatte diese Krankheit wohl auf eine mögliche Ehe? Und welche Auswirkungen hatte sie auf ihr Leben, wenn sie unverheiratet war?
  • Wie wirkten sich die andauernden Blutungen wohl auf ihren physischen Zustand aus?
  • Welche Auswirkungen hatte die Krankheit auf ihr Selbstbild?

    2. Was dachte diese Frau wohl über Gott, die so jung diese Krankheit bekommen hatte?
  • Wie hatte sich wohl ihre Beziehung zu Gott während der langen Krankheit verändert?

    3. In Vers 26 steht, dass die Frau irgendwann einmal Eigentum hatte. Finden Sie verschie-dene Möglichkeiten, woher sie das Geld hatte und wozu sie es eigentlich gebraucht hätte.

    4. Wir können uns vorstellen, dass die Gynäkologen zu der Zeit nicht sehr erfahren waren. Warum war aber das Gesundwerden für die Frau so wichtig, dass sie bereit war, für solche Heilverfahren und bei solchen „Ärzten“ ihr Geld auszugeben?
  • Was dachte die Frau wohl jetzt wohl über die ganzen Heiler und Ärzte (Vers 26)?
  • Was war der Unterschied zwischen Jesus und den anderen Heilern?

    5. Wie konnte die Frau, die so enttäuscht von allen anderen Heilern war, so sicher sein, dass sie gesund werden würde, wenn sie nur Jesu Gewand berühren könnte (Vers 28)?
  • Sind Sie genauso sicher wie diese Frau, dass Jesus auch Ihr größtes Problem lösen kann?

    6. Warum bat diese Frau Jesus nicht um Hilfe, wie andere Kranke es taten?
  • Warum wählte die Frau das Anfassen als Heilungsmethode?

    7. Wie konnte Jesus wissen, dass jemand sein Gewand leicht angefasst hatte?
  • Warum ließ Jesus die Frau nicht nach Hause gehen, ohne mit ihr gesprochen zu haben?

    8. Wie fühlte sich wohl die Frau, als sie Jesu Frage hörte (Vers 30)?
  • Was sah die Frau in Jesu Augen, als er sich umdrehte und sie ansah?

    9. Eigentlich hatte die Frau vor, Jesus nichts zu sagen. Aber schließlich erzählte sie ihm die ganze Wahrheit. Was sagte sie (Vers 33)?
  • Haben Sie Jesus je die ganze Wahrheit über sich selbst erzählt? Wenn nicht, warum nicht?

    10. Vers 34 kann verschieden übersetzt werden: „Dein Glaube hat Dich gesund gemacht“ oder „Dein Glaube hat dich gerettet“. Warum wollte Jesus der Frau gerade das sagen?
  • Warum nannte Jesus sie „meine Tochter“, obwohl sie vermutlich im gleichen Alter waren?

    Gute Nachricht:
    Auch Jesus wurde unrein, als er wegen der Schläge und der Kreuzigung blutete. Jeder, der ihn anfasste, wurde unrein. Dies war der Preis, den Jesus für die Rettung dieser Frau - und von Ihnen -zahlen musste.


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    8. Der Kopf auf der Schale - Markus 6,16-29



    Vorbemerkungen:
    Herodes war eigentlich kein König sondern nur ein „Viertelfürst“, der mit Erlaubnis der Römer über einen Teil von Palästina regierte. Der jüdische Historiker Josephus erzählt über Herodes und seine Ehen dasselbe wie die Bibel. Er erwähnt auch Salome, die Tochter von Herodias. Johannes der Täufer war etwa 30 Jahre alt, als er festgenommen wurde.

    1. Warum hatte Herodes die Frau seines Bruders (Verse 17-18) zur Frau nehmen wollen?
  • Finden Sie verschiedene Gründe, warum Herodias Herodes heiraten und sich von ihrem Mann scheiden lassen wollte.

    2. Warum hatte sich Johannes der Täufer in das Privatleben von Herodes eingemischt, obwohl er ganz genau wusste, dass das gefährlich war?
  • Wie würden Sie sich fühlen, wenn jemand Sie wegen Ihrer privaten Sünde zurechtweisen würde?
  • Warum hasste Herodias Johannes noch mehr als ihr Mann (Verse 19-20)?

    3. Was dachte Johannes wohl im Gefängnis? (Bereute er es jetzt, Herodes getadelt zu haben?)

    4. Warum hatte Herodes Angst vor Johannes, obwohl der sein Gefangener war (Vers 20)?
  • Warum hatte Johannes vor Herodes keine Angst, obwohl er sein Gefangener war?
  • Was interessierte Herodes so sehr an der Botschaft von Johannes?

    5. Die Tochter von Herodias war noch ziemlich jung. Was für einen Leben hatte das Mädchen wohl bisher gehabt?
  • Welchen Eindruck bekommt man von der Mutter-Tochter-Beziehung (Verse 21-28)?
  • Warum wollte das Mädchen nicht ein Pferd, ein Boot oder ein Festkleid für ihren Geburtstag, wie es doch die meisten Kinder in ihrem Alter wollen?

    6. Warum wollten Herodias und ihre Tochter den Kopf von Johannes haben? Warum war eine einfache Hinrichtung nicht genug? Und warum auf einer Schale und nicht in einer Tüte oder Kiste?
  • Wie viele Mörder gibt es in diesem Text?
  • Welche Auswirkungen hatte dieses Geschehen auf die Zukunft des Mädchens?

    7. Was sagt Vers 26 über Herodes?
  • Warum hatte der Mord von Johannes eine größere Auswirkung auf Herodes als alle seine anderen Gewalttaten (Vers 16)?

    8. Wie fühlte sich Johannes wohl in seinen letzten Momenten?
  • Warum musste der Vorgänger des Messias so ein Schicksal erleiden?

    9. Was dachten wohl die Jünger von Johannes über den Glauben ihres Lehrers (Vers 29)?
  • Was denken Sie - endete das Leben von Johannes zu früh? Begründen Sie Antwort.
  • Vergleichen Sie das Leben des Johannes mit dem von Herodes und Herodias.
  • Worin ähneln sich Leben und Sterben von Johannes und Jesus? Worin unterscheiden sie sich?

    10. Was ist die Hauptaussage dieses Textes für unsere Zeit und für Sie persönlich?


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    9. 25.000 Brote und 10.000 Fische - Markus 6,30-44



    Vorbemerkungen:
    Der Leiter sollte auf einer Karte zeigen, wo dieses Wunder geschah: Nahe bei Betsaida am See (Vers 45). Er sollte auch sagen, wie weit es von den größeren Städten in Galiläa zu dieser Stelle ist. Bedenken Sie, dass Jesus und seine Jünger hauptsächlich an diesen Ort wollten, um sich ausruhen (Verse 31-32).

    1. Welche Auswirkung hat es auf einen Menschen, wenn er so sehr beschäftigt ist, dass er nicht einmal Zeit zum Essen findet (Vers 31)?
  • Was dachten die Jünger wohl, als sie sahen, dass eine Menschenmenge zusammen-gekommen war und sie am Ufer erwartete (Verse 32-33)?
  • Warum war Jesus nicht verärgert, obwohl seine Ruhe gestört war (Vers 34)?

    2. Als Jesus seine Predigt beendete hatte, war es schon spät am Nachmittag. Was dachten die Jünger wohl zu dieser Tageszeit?
  • Überlegen Sie, wie lange es gedauert hätte, von dieser Stelle aus zu Fuß in die größten Städte Galiläas zu gehen. Bedenken Sie, dass sich in der Menschenmenge auch Kinder und alte Menschen befanden.

    3. Fünf Brote (Brötchen) und zwei Fische waren eine Mahlzeit für einen Mann. Wieviel würde das heute kosten?
  • Wieviele Dörfer hätten die Jünger besuchen müssen, um 25.000 Brote und 10.000 Fische zu kaufen (Vers 36)?

    4. Wieviel würde also eine Mahlzeit für 5.000 Menschen zu unserer Zeit kosten?
  • 200 Silbergroschen waren 2/3 eines Jahreseinkommens. Warum erwähnten die Jünger gerade diese Summe (Vers 37)?

    5. Warum sagte Jesus zu den Jüngern: „Gebt ihr ihnen doch zu essen!“ (Vers 37)?
  • Was hätten ihm die Jünger antworten sollen?

    6. Woher bekamen die Jünger Mut, nach dem Wort Jesu zu handeln (Vers 39)?
  • Glaubten die Menschen wirklich, dass sie alle etwas zu essen bekommen würden, wenn sie sich ins Gras setzten? Wenn sie es glaubten, woher dachten sie, käme das Essen (Vers 40)?

    7. Warum vermehrte Jesus das Brot 5.000 Mal, anstatt aus Steinen Brot zu machen?
  • Was ist der Unterschied zwischen den Wundern Jesu und den Wundern, die „Hexen“ tun?

    8. Warum sind die Christen unserer Zeit nicht sehr interessiert daran, die Hungernden der Welt zu ernähren? (Womit sind Christen heute mehr beschäftigt?)
  • Wo sind die „Hungernden“, denen Jesus durch Sie helfen möchte?

    9. Glauben Sie daran, dass Jesus auch die (kleinsten) Geschenke , die Sie ihm geben, 5.000-fach vermehren kann?
  • Was ist der Unterschied zwischen dem Glauben und der Realität?

    Gute Nachricht:
    Nach diesem Wunder sagte Jesus: „Ich bin dieses Brot, das von Gott gekommen ist und euch das Leben gibt. Jeder, der dieses Brot isst, wird ewig leben. Und dieses Brot ist mein Leib, den ich hingeben werde, damit die Welt leben kann.“ (Johannes 6,51). Durch seinen Tod am Kreuz wurde Jesus selbst zu dem Brot des Abendmahls, das Brot des ewigen Lebens für uns.


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    10. HEFATA - Öffne dich! - Markus 7,31-37



    Vorbemerkungen:
    Der Mann im Text ist offensichtlich schon seit frühester Kindheit taub, denn er hat nie richtig sprechen gelernt. Er hat sich also auch nie richtig mit anderen verständigen können. (Zu der Zeit gab es die Gebärdensprache noch nicht.) Jesaja prophezeite 700 Jahre zuvor (Jesaja 35,5), dass der Messias die Tauben hörend und die Sprachlosen redend machen wird (Vers 37).

    1. Überlegen Sie, welche verschiedenen Stimmen, Geräusche und Töne Sie tagsüber hören. Was wäre für Sie am schwersten, wenn Sie plötzlich nicht mehr hören könnten?

    2. Wie hatte wohl die Kindheit dieses tauben Mannes ausgesehen? (Wie konnten seine Eltern ihn aufziehen, vor Gefahren schützen, ihn Tätigkeiten lehren usw.? Wie war seine Beziehung zu anderen Kindern? Wie sah er sich selbst?)

    3. Vergleichen Sie den Alltag des erwachsenen Tauben mit dem Alltag anderer Menschen.
  • Vielleicht hatte er irgendwann die Synagoge besucht oder vielleicht hatte man ihn auch schon einmal in den Tempel gebracht. Wieviel, denken Sie, hat er von dem unsichtbaren Gott verstanden?

    4. Was waren die Motive der Menschen, die den Tauben zu Jesus brachten (Vers 32)? Finden Sie verschiedene Möglichkeiten.
  • Wenn Sie dabei gewesen wären, den Tauben zu Jesus zu bringen, wie hätten Sie ihm erklärt, wohin Sie ihn bringen und warum?
  • Warum war es besonders schwer für diesen Mann, in einer Menschenmenge zu sein?

    5. Warum heilte Jesus den Tauben nicht so, wie seine Freunde es wollten (Verse 32.34)?
  • Warum wehrte sich der Taube nicht, sondern ging mit dem fremden Rabbi (Vers 33)?

    6. Wieviel verstand der Taube wohl von den vier Zeichen der Zeichensprache Jesu in den Versen 33-34? (Was wollte Jesus dem Mann vermitteln, indem er zum Himmel aufsah, bevor er ihn heilte? Und was bedeutete der Seufzer?)

    7. Warum übermittelt Markus in seinem Evangelium das heilende Wort in der ursprünglichen aramäischen Sprache?
  • Jesus steht in diesem Moment auch vor Ihnen und sagt: „Hefata! Öffne dich!“. Was meint er damit? Denken Sie an die Kommunikation mit Ihren Mitmenschen. (Sie können auch im Stillen antworten.)

    8. Normalerweise braucht ein Kind drei Jahre, damit es die wichtigsten und gebräuchlichsten Wörter seiner Sprache lernt. Wie ist es möglich, dass dieser Mann die Sprache in einem Augenblick beherrschte?

    9. Jedes Wunder, das Jesus wirkte, besagt etwas über den Himmel. Was können wir aus diesem Wunder darüber lernen?

    10. Warum kümmerten sich die Menschen nicht um Jesu Verbot, über das Wunder zu sprechen (Vers 36)?
  • Was meinen Sie: Ist es für die christliche Kirche nützlich, Wunder in die Medien zu bringen?
  • Welche „Nachrichten“ sollten die Leute nach Jesu Willen weitererzählen?

    Gute Nachricht:
    Die tiefe Kommunikation zwischen Gott und Jesus brach in dem Moment ab, als Jesus am Kreuz hing. Das war der Preis, den Jesus dafür zahlen musste, dass wir Sünder mit Gott reden können.


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    11. Der Blinde ohne eigenen Willen - Markus 8,22-26



    Vorbemerkungen:
    Dieser Mann hatte früher sehen können. Wir wissen das, weil die Evangelien sagen, dass Jesus nur einen von Geburt an Blinden geheilt hat (Joh. 9,32). Dieser Text beschreibt die einzige Situation, in der Jesus schrittweise heilt. Jesus hatte sich gerade mit seinen Jüngern über geistliche Blindheit unterhalten (Vers 18). Zuvor hatte er sich auch über die Ungläubigkeit des Ortes Betsaida beklagt (Mt. 11,21).

    1. Warum bat der Blinde selbst Jesus um nichts?
  • Stellen Sie sich vor, wie das Leben des Blinden bis jetzt gewesen war.
  • Was hatte ihn so passiv gemacht? Finden Sie verschiedene Möglichkeiten.

    2. Was wollten seine Freunde, das Jesus für ihn tun sollte (Vers 22)?
  • Wie beantwortete Jesus ihre Bitte?
  • Sind Sie selbst eher wie der blinde Mann oder wie die Freunde, die den Blinden zu Jesus bringen?

    3. Warum wollte Jesus den Blinden nicht in Betsaida, sondern lieber außerhalb des Dorfes heilen?
  • Stellen Sie sich vor, ein völlig unbekannter Mensch würde Sie an der Hand nehmen und Sie könnten ihn nicht sehen. Wie würden Sie reagieren? (Was sagt es über den Mann aus, dass er sich nicht wehrte, als Jesus ihn aus dem Dorf führte?)

    4. Was tat Jesus mit dem Blinden (4 Dinge)?
  • Warum brauchte es so viele Schritte? (Was könnte die schrittweise Heilung und die Mög-lichkeit, währenddessen mit Jesus zu sprechen, dem Blinden bedeutet haben?)

    5. Jesus führte den Mann aus dem Dorf heraus, um mit ihm allein zu sein. Gab es dort auch Menschen, oder irrte sich der Mann, als er Menschen zu sehen glaubte (Vers 24)?
  • Stellen Sie sich vor, wie Jesus beide Hände auf ihn legt und ihn dabei fragt, ob er etwas sieht. Was wäre die richtige Antwort zu der Frage gewesen?
  • Warum wiederholte Jesus die Frage in der letzten Phase nicht mehr (Vers 25)?

    6. Warum wollte Jesus nicht, dass der Geheilte ins Dorf zurückkehrt, obwohl ihn dort seine Freunde erwarteten? (Was hätte in Betsaida geschehen können, wenn der Mann dorthin zurückgekehrt wäre?)
  • Was wurde außer den Augen im Leben dieses Mannes noch geheilt?
  • Was war das eigentliche Ziel Jesu mit dem Leben dieses Mannes?

    7. Dieser Text fragt uns auch, ob wir Jesus mit unseren „Herzensaugen“ sehen können (Vers 18). Jesus steht heute vor Ihnen und fragt: „Kannst Du etwas sehen?“ Was antworten Sie?
  • In welcher Weise hat Jesus versucht, Ihre „Herzensaugen“ zu öffnen, damit Sie ihn sehen können?

    8. Was lehrt uns diese Stelle über den Himmel?

    Gute Nachricht:
    Das Öffnen der Augen des Blinden war ein Zeichen, dass Gott selbst gekommen war und die Menschen ihn von Angesicht zu Angesicht sehen konnten (Jes. 35,4-5). Und doch blieb Jesus vor ihren Blicken verborgen, sodass die meisten Menschen ihn nicht als Gott erkannten. Auch die Jünger hatten es schwer zu erkennen, wer Jesus wirklich war (Vers 18). Diese Geschichte versichert uns, dass Jesus sein Wirken in uns nicht eher beendet, bis wir ihn so sehen, wie er wirklich ist (1. Johannes 3,2).


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    12. Das gerettete und verlorene Leben - Markus 8,34-38



    Vorbemerkungen:
    Jesus spricht hier zum ersten Mal vom „Kreuz“. Seine Worte erschütterten sicher viele seiner Jünger. Die Kreuzigung war zu dieser Zeit das Schmerzhafteste und zugleich die größte Schande, die einem Menschen überhaupt zugefügt konnte. Die Schande wurde noch verstärkt, indem man den Verurteilten sein Kreuz selbst zur Kreuzigungsstelle tragen ließ und das Volk ihn beim Vorbeigehen verspotten konnte. (Beachten Sie, dass die Worte „Leben“ und „Seele“ in der griechischen Sprache identisch sind.)

    1. Verse 34-38
  • Welches Leben betrachtet man heute als lebenswert? (Mit anderen Worten: Was bedeutet das Retten oder Verlieren des Lebens heute?)
  • Wen sprach Jesus mit dieser Rede an?
  • Was dachten die Menschen vor der Rede über die Nachfolge Jesu? Und danach?
  • Welcher Mensch will unter diesen Bedingungen Jesus folgen?
  • Wenn Jesus mehr Nachfolger gewinnen wollte, warum hielt er eine solche Rede?

    2. Vers 34 - sich selbst verleugnen
  • Was bedeutete es „sich selbst verleugnen“ in der Situation der Jünger?
  • Was bedeutet es „sich selbst verleugnen“ und Jesus nachfolgen in unserer Situation?
    (Diese Frage ist nur in einem buddhistischen Umfeld zu stellen: Was ist der Unterschied zwischen Buddhismus und Christentum, wenn man über Selbstverleugnung spricht?)

    3. Vers 34 - sein Kreuz auf sich nehmen
  • Was denken Sie, was meint Jesus mit „sein Kreuz auf sich nehmen“? Sind damit alle Leiden gemeint oder nur das Leid, das ein Christ wegen seines Glaubens auf sich nimmt?
  • Wie wäre Ihr Leben ohne ein Kreuz?
  • Warum lässt Jesus keinen seiner Nachfolger ohne ein Kreuz durch das Leben gehen?
  • Wie verändert sich die Situation des Kreuzträgers, wenn er jeden Morgen sein Kreuz aus Jesu Händen nimmt - nicht von Satan, nicht von anderen Menschen, auch nicht vom Schicksal?

    4. Vers 35 - sein Leben retten und verlieren
  • Auf welche Art versuchen Menschen, sich von ihrem Kreuz zu befreien?
  • Warum kann ein Mensch, der Glück als Lebensziel hat, nie wirklich glücklich werden?
  • Wo findet ein Nachfolger Jesu die nötige Kraft, um sein Kreuz zu tragen?

    5. Verse 36 -37 - seine Seele verlieren, das Auslösen der Seele
  • Wofür kann ein Mensch seine Seele verlieren?
  • Mit welcher „Währung“ hat Jesus die verlorenen Seelen ausgelöst?

    6. Vers 38 - sich wegen Jesus und seinem Wort schämen
  • Welche Wahrheiten der Bibel können Sie am schwersten vor Ihren nicht gläubigen Freunden aussprechen?
  • Warum schämt sich Jesus des Christen, der sich in dieser ehebrecherischen und sündigen Zeit nicht für Gottes Wort einsetzt?
  • Was passiert einem Menschen, für den sich Jesus schämt?

    Gute Nachricht (Fragen):
  • Was bedeutet es für einen Christen, der sein Kreuz trägt, dass Jesus ihm denselben Weg mit seinem Kreuz bereits vorangegangen ist?
  • Jesus musste kurz danach seine Seele/sein Leben verlieren. Wofür hat er dies getan?


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    13. Einer, der mit halbem Herzen glaubt - Markus 9,14-29



    Vorbemerkungen:
    Einen Menschen mit einem bösen Geist nennt man besessen. Das ist etwas anderes, als geisteskrank zu sein oder unter Epilepsie zu leiden. Jemand, der an Jesus glaubt und getauft ist, kann nicht von einem bösen Geist besessen sein, denn in seinem Herzen wohnt schon der Heilige Geist. Nach dem Evangelium von Lukas war der Junge ein Einzelkind (Lk. 9,38).

    1. Stellen Sie sich vor, wie das Leben des Vaters ausgesehen hat, nachdem der Junge von dem bösen Geist besessen wurde (Verse 17-18.20-22). (die Beziehung der Eltern zueinander, zu den Nachbarn, zu Gott, die Zukunftsaussichten, Heilungsversuche usw.)
  • Vergleichen Sie das Leben des Jungen mit dem seiner Altersgenossen.

    2. Was fiel dem Vater wohl in dieser Situation am schwersten (Verse 14-18)? Und dem Sohn?

    3. Wen meinte Jesus mit den ungläubigen Menschen, die schwer zu ertragen sind (Vers 19)?
  • Warum kam Jesus gerade hier so schwer mit dem Unglauben der Menschen zurecht?

    4. Warum schließt der Vater auch sich selbst in die Bitte um Hilfe ein („Hilf uns, wenn Du kannst!“ - Vers 22)?

    5. In Vers 23 erscheint es so, als verlange Jesus von dem Vater einen unerschütterlichen Glauben. Warum tat er das?
  • Wie würden Sie sich fühlen, wenn jemand von Ihnen vollkommenen Glauben verlangt, wenn Sie schon völlig verzweifelt sind?

    6. Was glaubte der Vater, und woran zweifelte er, als er die Worte in Vers 24 ausrief?
  • Was glauben Sie, und woran zweifeln Sie, wenn Sie Jesus zu Hilfe rufen?

    7. War der Ruf des Vaters ein Zeugnis für rettenden Glauben oder nicht? Warum?
  • Wann genau glaubte der Vater an Jesus? Finden Sie verschiedene Möglichkeiten.

    8. Warum half Jesus dieser Familie aus ihrer Not, obwohl weder der Vater noch der Sohn einen starken Glauben hatten?
  • Wegen wessen Glauben geschah dieses Wunder?
  • Wieviel Glauben brauchen Sie, damit Jesus auch Ihrem Nächsten in der Not helfen kann?

    9. Vielleicht hielt der Vater seinen Sohn für tot, als dieser regungslos auf dem Boden lag (Vers 26). Warum musste er diesen Moment des Schreckens erleben, bevor er Jesu Hilfe sehen konnte? (Was hätte der Vater nicht erfahren, wenn die Hilfe sofort gekommen wäre?)
  • Warum lässt Jesus auch uns manchmal in Verzweiflung geraten, bevor er uns hilft? (Was hätten Sie nicht gelernt, wenn die Hilfe sofort gekommen wäre?)

    10. „Aber Jesus nahm seine Hand und half ihm aufzustehen.“ Setzen Sie den Namen der Person ein, um die Sie sich jetzt Sorgen machen. Was sagt Vers 27 Ihnen in dieser Form?

    Gute Nachricht:
    Obwohl Jesus selbst von bösen Menschen und von bösen Geistern gequält wurde, glaubte er trotz allem unerschütterlich an Gottes Kraft und Liebe. Wegen seines Glaubens können auch wir trotz aller Zweifel Hilfe von unserem himmlischen Vater erwarten.


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    14. Das Schicksal eines Verführers - Markus 9,42-50



    Vorbemerkungen:
    Das griechische Verb skandalaijo in Vers 42 hat folgende Bedeutungen: beleidigen, zur Sünde verführen oder auch verleiten. Jesu Worte sind heute äußerst aktuell. Die Presse berichtet immer wieder von Pädophilen und Anbietern von Kinderpornographie, die das Leben vieler Kinder zerstören. Jesus spricht in diesem Text nicht nur über diese Extremfälle, sondern auch über geheime Versuchungen im Leben normaler Leute wie Sie und ich.

    1. Kein Gesetzbuch auf dieser Erde kennt eine solche Bestrafung, von der Jesus in Vers 42 spricht. In welcher Hinsicht ist diese Todesstrafe viel härter als die üblichen Todesstrafen unserer Zeit? (Warum ist ein Kinderschänder nicht einmal eine würdige Beerdigung wert?)

    2. Geben Sie verschiedene Beispiele dafür, wie Hände uns Menschen zur Sünde verleiten können (Vers 43).
  • Zu welchen Sünden können uns Füße verleiten (Vers 45)? Und unsere Augen (Vers 47)?
  • Erkennen Sie eine Versuchung, sobald diese auf Sie zukommt?

    3. Was fürchten Sie mehr: Dass Sie Ihre Hand, Ihren Fuß oder Ihre Augen verlieren oder dass Sie nach dem Tod in die Hölle kommen?
  • Welche dieser Möglichkeiten fürchten Sie im Leben Ihrer Kinder/ Nächsten am meisten?

    4. Was würden die Menschen heute tun, wenn jemand so predigen würde wie Jesus hier?

    5. Was wollte Jesus mit seinen harten und furchtbaren Ratschlägen sagen (Verse 43-47)?
  • Was würden Sie von Jesu Ratschlägen halten, wenn ein von Ihnen geliebter Mensch von einem bösen Menschen verführt worden wäre?

    6. Welchen Rat würden Sie einem Menschen geben, der in seinem Sexualleben mit Sünden kämpft, die er bisher nicht besiegen konnte?

    7. Was würde geschehen, wenn in christlichen Kirchen nie von Versuchung, Sünde und Hölle gepredigt würde? (Wie würde sich unsere Auffassung von Gott verändern? Und unser Verhalten? Und unsere Einstellung zu Jesus am Kreuz?)

    8. Was ist der größte Fehler der Hersteller und Konsumenten von Pornographie?
  • Wie sollten wir privat und öffentlich gegen Pornographie kämpfen?

    9. Was sollten wir tun, wenn wir merken, dass wir diese Gebote Jesu nicht erfüllt haben?

    Gute Nachricht:
    Jetzt verstehen Sie vielleicht, warum Jesu Hände und Füße mit Nägeln durchstochen werden mussten und warum er in innerer und äußerer Finsternis sterben musste...



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    15. Jesus und die Kinder - Markus 10,13-16



    Vorbemerkungen:
    Zur Zeit Jesu wurden acht Tage alte Jungen nach jüdischer Tradition beschnitten, d.h. sie wurden zu Angehörigen des Volkes Gottes. Ansonsten waren Kinder in der Gesellschaft nicht besonders angesehen. Das hier benutzte griechische Wort pais meint Kinder allen Alters, also auch Babys.

    1. Fällt es Ihnen beim Betrachten Ihrer eigenen oder anderer Kinder leicht oder schwer zu glauben, dass ihnen das Reich Gottes gehört? Warum (nicht)?

    2. Warum wollten die Mütter in diesem Text ihre Kinder - also auch Babys, die Jesu Worte nicht verstehen konnten - zu Jesus bringen?
  • Warum möchten vielleicht auch Sie Ihre Kinder zu Jesus bringen?
  • Warum waren damals die meisten Mütter (wie heute auch) nicht daran interessiert, ihre Kinder zu Jesus zu bringen?

    3. Warum freuten sich die Jünger nicht darüber, als man die Kinder zu Jesus brachte?
  • Von Jesus wird an keiner anderen Stelle berichtet, dass er „unwillig“ geworden wäre. Was verärgerte ihn besonders in dieser Situation?

    4. In unserer heutigen Situation können wir Kinder zu Jesus bringen, indem wir sie in Kontakt mit der Bibel bringen. Warum sorgen oft auch christliche Eltern nicht dafür, dass ihre Kinder die Bibel zu Hause, im Kindergottesdienst oder z. B. auf Gemeindefreizeiten kennenlernen?
  • Denken Sie konkret darüber danach, wie Sie Ihr Kind, Enkel- oder Patenkind zu Jesus bringen können.

    5. Warum kommt ein Kind leichter in das Reich Gottes als ein Erwachsener?
    6. Wie nimmt ein Kind ein Geschenk entgegen? Und wie tut dies ein Erwachsener?
  • Wie nimmt ein Kind Gottes größtes Geschenk an: Jesu Freundschaft und Sünden-vergebung? Und wie ein Erwachsener?
  • Was sagt diese Bibelstelle über den Zeitpunkt, zu dem die Taufe stattfinden sollte? (Als Kind oder als Erwachsener?)

    7. Stellen Sie sich vor, wie ein Reich, das nur Kindern gehört, aussehen würde? (z.B. die dort empfangene Pflege/Sorge, die Pflichten, die zu erfüllen sind usw.)
  • Was lehrt uns dieser Text über das Reich Gottes?

    8. Jesus sagte einmal: „Wenn ihr nicht mehr aufweisen könnt als die Pharisäer und Schriftgelehrten, kommt ihr nicht in Gottes Reich.“ (Mt. 5,20) Jetzt sagt er aber, dass auch Kinder hineinkommen. Wie ist dieser Widerspruch zu erklären?

    9. Die Kinder, die Jesus segnete, wurden in ein paar Jahren Erwachsene. Manche von ihnen wurden gute, andere böse Menschen, manche glücklich und andere unglücklich. Glauben Sie, dass der Segen Jesu für sie eine bleibende Bedeutung hatte? Wenn ja, inwiefern?
  • Welche Bedeutung hatte dieser Segen für die Mütter, als ihre Kinder später im Leben mit Schwierigkeiten konfrontiert wurden?

    Gute Nachricht:
    Vielleicht dachten diese Mütter „Jesus vergisst mein Kind nie, das er mit Gottes Segen beschenkt hat.“ Genauso können auch Sie Vertrauen zu Jesus haben.


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    16. Ein Schatz auf Erden - Markus 10,17-27



    Vorbemerkungen:
    Nach Matthäus war dieser Mann noch jung (Mt. 19,22) und Lukas berichtet, dass er in einer hohen gesellschaftlichen Position war (Lk. 18,18). Dieser junge Mann hatte also Erfolg in seinem Leben. Beachten Sie, dass geachtete Männer damals in Israel weder rannten noch vor jemandem niederknieten.

    1. Warum benahm sich der reiche Jüngling so ungewöhnlich?(Vers 17)
  • Offensichtlich glaubte der Mann nicht daran, dass Jesus Gott ist. Warum glaubte er dann, dass Jesus eine Antwort auf seine Frage hätte (Verse 17-18)?

    2. Warum hatte der Mann keine Gewissheit über seine Rettung, obwohl er Gottes Gebote sein ganzes Leben lang gehalten hatte?
  • Warum wissen auch wir nicht immer, was mit uns nach unserem Tod geschieht?

    3. Viele erfolgreiche Männer geraten in Versuchung durch Geld und Frauen. Was könnte der Grund dafür sein, dass dieser Mann alle diese Versuchungen so gut überstanden und kein einziges Mal gesündigt hatte (Verse 19-20)?
  • Achten Sie darauf, dass nach den Worten Jesu die Gebote auch in Gedanken und Worten zu erfüllen waren, also nicht nur in Taten. Glauben Sie, der Mann hatte dies getan?
  • Könnten Sie Jesus in derselben Weise antworten wie der junge Mann?

    4. Dem Mann fehlte noch eines in seiner Beziehung zu Gott. Was könnte das sein? (Vers 21)

    5. Was sind normalerweise die Schätze von Menschen (Vers 21)?
  • Der Mann unseres Textes hatte zwei Schätze auf der Erde. Welche?
  • Wie können wir Schätze im Himmel sammeln?
  • Vergleichen Sie Schätze auf Erden mit denen im Himmel. Welche Unterschiede gibt es?

    6. Wahrscheinlich hatte der Mann eine Familie und alte Eltern, für die er sorgte. Was wäre mit Ihnen passiert, wenn er Jesu Gebot in Vers 21 erfüllt hätte?
  • Könnten Sie in einer ähnlichen Situation darauf vertrauen, dass Jesus in irgendeiner Weise für Ihre Frau, Kinder und Eltern sorgen wird?
  • Könnten Sie auf all Ihren Besitz und Ihr Konto verzichten, wenn dies die Bedingung für die Nachfolge Jesu wäre?

    7. Was wäre geschehen, wenn Jesus ihn ohne Vorbedingung unter seine Jünger aufge-nommen hätte?
  • Nach Vers 21 sah Jesus den jungen Mann an und hatte ihn lieb. Warum sprach er ihn dann so hart an, dass dieser traurig wegging?

    8. Welche Möglichkeiten blieben dem Mann, als er merkte, dass er seinen Schatz nie würde aufgeben können?
  • Wie hätte Jesus vielleicht reagiert, wenn der Mann bekannt hätte, dass er Geld mehr als Gott liebt und ihn um Vergebung gebeten hätte?

    9. Vergleichen Sie die Antwort, die Jesus dem reichen Jüngling gegeben hat, mit der Antwort, die er Petrus gab (Vers 27). Warum sind sie so verschieden?
  • Diskutieren Sie: Ist es für Gott möglich, einen Menschen, der an seinen Schatz auf Erden gebunden ist, zu retten oder nicht?

    Gute Nachricht:
    Jesus hat seinen Schatz im Himmel aufgegeben, als er zu uns auf die Erde kam. Am Kreuz trug er die Strafe, die ein Mensch verdient hat, der an seine Schätze und Abgötter gebunden ist. Warum?


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    17. Wer wird „Minister“? - Markus 10,32-45



    Vorbemerkungen:
    Jakobus und Johannes waren Söhne von Zebedäus, einem wohlhabenden Fischers aus Galiläa. Sie gehörten zusammen mit Petrus zum innersten Kreis der Jünger. Jesus nannte Jakobus und Johannes einmal „Donnersöhne“. Jetzt ist Jesus auf dem Weg nach Jerusalem, um dort zu leiden und zu sterben. Er hat seinen Tod schon zweimal vorhergesagt.

    1. Was dachten Jakobus und Johannes, warum Jesus nach Jerusalem ging?
    Warum nahmen sie Jesu Prophezeiungen in den Versen 33-34 nicht ernst?

    2. Jakobus und Johannes glaubten an Jesus, aber nicht an sein Leiden und seinen Tod. Was erwartet ein solcher Mensch, der die Notwendigkeit von Jesu Sterben am Kreuz nicht sieht, von Jesus und vom Christentum überhaupt?

    3. Was wollten die Söhne des Zebedäus mit den „Ministerposten“ in Jesu Reich tun?
  • Warum ist Machtgier so verbreitet in unserer Welt?
  • Wie haben Sie selbst die Ihnen anvertraute Macht in Familie/ Arbeitsplatz benutzt?

    4. Der Kelch ist im biblischen Kontext oft ein Sinnbild für das Leiden. Was hätten die Brüder wohl gesagt, wenn Jesus ihnen die zwei Plätze an der linken und rechten Seite seines Kreuzes angeboten hätte (Verse 38-39)?
  • Sind Sie bereit, das Leiden, das mit der Machtstellung kommt, anzunehmen?

    5. Was war die Sünde von Jakobus und Johannes a) in der Beziehung zu Gott und b) in der Beziehung zu ihren Nächsten?

    6. Warum wurden die zehn übrigen Jünger in dieser Situation wütend auf die Söhne von Zebedäus (Vers 41)?
  • Was lehrt uns der Text über Streitigkeiten unter uns Gläubigen und die Gründe dafür?

    7. Was ist so revolutionär an dem idealen Leiter, wie Jesus ihn hier darstellt (Verse 42-45)?
  • Wieviel von diesem Ideal ist heute unter Christen zu sehen?
  • Inwiefern haben Sie Jesu Lehre in Ihrem Leben befolgt? (Sie können auch im Stillen antworten.)

    8. Was ist der größte Unterschied zwischen Jesus und den Söhnen des Zebedäus?
  • Wo und wann erfüllte Jesus die Aufgabe eines Dieners und Sklaven selbst (Vers 45)? (Die Antwort findet man nicht im Text.)

    9. „Lösegeld“ benutzte man beim Freikaufen eines Sklaven. Lesen Sie Vers 45 noch einmal und setzen Sie Ihren Namen ein: Wovon hat Jesus Sie freigekauft, und zu welchem Preis?

    Gute Nachricht:
    Jesus möchte heute auch Ihnen dienen und Ihnen Ihre Sünden vergeben - auch die Sünde des Missbrauchs Ihnen anvertrauter Macht.


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    18. Das Glaubensbekenntnis eines blinden Bettlers - Markus 10,46-52



    Vorbemerkungen:
    Soweit es uns bekannt ist, besuchte Jesus Jericho nur einmal -auf seiner letzten Reise nach Jerusalem. Jesus war ein Nachkomme Davids. Gott hatte König David versprochen, dass sein Sohn ewig auf Israels Thron sitzen würde (2. Sam. 7,12-16). Die Römer (Besatzungsmacht zur Zeit Jesu), tolerierten keine Rede über Israels Könige - weder über frühere noch über kommende Könige.

    1. Wenn Sie Ihren Lebensunterhalt durch Betteln verdienen müssten, was denken Sie, wäre das Schwierigste für Sie?

    2. Was kann ein Mensch alles lernen, wenn er jahrelang am Straßenrand sitzt?
  • Was dachte Bartimäus wohl die ganzen drei Jahre lang über Jesus, wo er doch hörte, Jesus besuche praktisch alle Städte außer Jericho?

    3. Warum war Bartimäus nicht ins 30 km entfernte Jerusalem gegangen, um sich heilen zu lassen, wo Jesus sich viel öfter aufhielt?
  • Glauben Sie, dass Bartimäus für den Fall, dass Jesus Jericho besucht, einen Plan hatte, um ihn zu treffen?
  • Welchen Eindruck bekommen Sie von der Intelligenz dieses Bettlers?

    4. Woraus schloss Bartimäus, dass Jesus ein Nachkomme des König David war (Vers 47)?
  • Warum fürchtete sich Bartimäus nicht vor den Römern, als er laut den Titel „Davids Sohn“ rief?
  • Wie veränderte sich sein Schreien, als man versuchte, ihn zum Schweigen zu bringen? (Verse 47-48)
  • Wie reagierte Jesus auf diesen Namen?

    5. Finden Sie verschiedene Gründe, warum man Bartimäus zum Schweigen bringen wollte.
  • Was hätten die Menschen eigentlich tun sollen, statt Bartimäus zu bedrohen (Vers 48)?
  • Denken Sie an eine Situation, als man Ihren Hilferuf nicht hören wollte - warum denken Sie, war das so?

    6. Was dachte Bartimäus wohl, als er hörte, dass Jesus ihn rief (Verse 49-50)?
  • Wahrscheinlich hatte Bartimäus bis jetzt gut auf sein Gewand aufgepasst, denn es diente sowohl als Unterlage am Tage als auch als Decke in der Nacht. Warum warf er es nun plötzlich weg (Vers 50)?

    7. Warum stellte Jesus solch eine selbstverständliche Frage?
  • Jesus fragt auch Sie heute: „Was willst Du, dass ich Dir tun soll?“ Wie antworten Sie ihm?

    8. Auf welche Weise heilte Jesus die Augen von Bartimäus (Vers 52)?
  • Das Verb in Vers 52 kann man auf zweierlei Weise übersetzen: „Dein Glaube hat Dich geheilt" oder "Dein Glaube hat dich gerettet“. Warum wollte Jesus Bartimäus gerade diese Worte Bartimäus vor allen anderen sagen?

    9. Bartimäus folgte Jesus auf dem Weg nach Jerusalem (Vers 52). Warum tat er das?
  • Am nächsten Tag rief das ganze Volk bei den Toren von Jerusalem Jesus mit dem Titel "Davidssohn" (Kap. 11,9-10). Warum fürchteten sie sich jetzt nicht vor den Römern?
  • Nach nur einer Woche konnte Bartimäus mit seinen gerade geheilten Augen sehen, wie Jesus gekreuzigt wurde. Was bedeutete der Tod Jesu wohl für ihn?


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    19. Der verfluchte Feigenbaum - Markus 11,12-14 und 20-25



    Vorbemerkungen:
    Nach der Bibel trifft Gottes Zorn die Menschen, die sein Gesetz nicht erfüllen (5. Mo. 28,15). Manche Propheten des Alten Testaments haben Gottes Zorn in symbolischer Sprache oder durch Symbol-handlungen erklärt und dargestellt. Die Verfluchung des Feigenbaumes ist eine solche Symbolhandlung.

    Verse 12-14
    1. Was geschieht, wenn ein Mensch einen anderen verflucht?
  • Wenn Sie schon einmal verflucht wurden, wie haben Sie dies aufgenommen?

    2. Wie konnte Jesus Früchte erwarten, obwohl es nicht die Zeit für Feigen war?
  • Wen oder was symbolisierte der Feigenbaum in dieser Symbolhandlung? (Was denken Sie über die Auslegung, dass Jesus hier sein eigenes Volk, also Israel, verfluchte?)

    3. Welche Frucht erwartet Jesus von seinem Volk?
  • Welche Frucht erwartet Jesus von Ihrem Leben?
  • Welche Frucht erwartet er von unserer Gemeinde und von der christlichen Kirche?

    4. Was lernen wir über die Zeit der Gnade oder Geduld Gottes - wie lange dauert sie?
  • Wann denken Sie verliert Gott seine Geduld mit den Kirchen in Europa und Amerika?

    Verse 20-21
    5. Wie sieht ein verfluchtes Leben aus?
  • Was haben der verfluchte Feigenbaum und Jesus am Kreuz gemeinsam?

    Verse 22-24
    6. Wenn Sie schon einmal im festen Glauben gebetet haben - bekamen Sie, was Sie wollten?
  • Wie unterscheiden sich ein Gebet im Glauben und ein normales Gebet voneinander?

    7. Warum befehlen wir nicht öfter „Bergen“, sich von der Stelle zu bewegen?
  • Wenn Sie in Ihrem Leben schon einen „Berg“ bewegt haben, erzählen Sie, wie.
  • Was denken Sie, wenn Christen einem „Berg“ gebieten… und nichts passiert?

    Vers 25
    8. Was fällt Ihnen bei der Vergebung am schwersten?
  • Was müssten wir tun, wenn wir einem anderen Menschen nicht vergeben können?
  • Was sagt es über den Glauben eines Menschen aus, wenn er nicht vergeben will?

    9. Wie gehören die Verfluchung des Feigenbaums und die Verse 22-25 zusammen? (Was ist die Frucht, die Jesus nach diesen Versen von uns erwartet?)
  • Wie konnte Jesus seinen Feinden vergeben, obwohl er die ganze Zeit wusste, dass sie schon seinen Mord planten?

    Zusammenfassend:
    10. Warum verfluchte Jesus den Feigenbaum gerade in der letzten Woche seines Lebens?
  • Was denken Sie über die Auslegung, dass Jesus, nachdem er den Baum verflucht hatte, seinem Auftrag ausführte und sich selbst verfluchen ließ?

    Gute Nachricht:
    Paulus erklärt uns, wie wir mit Jesus einen Tausch machen können. Wir können den Fluch gegen Segen tauschen. (Der Leiter liest dazu Galater 3,13-14.)


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    20. Die Gegner der körperlichen Auferstehung - Markus 12,18-27



    Vorbemerkungen:
    Die Sadduzäer waren die religiöse Elite zur Zeit Jesu. Auch die Hohenpriester wurden aus ihrer Mitte gewählt (Apg. 5,17). Die Sadduzäer glaubten zwar an Gott und an die 5 Bücher Mose, aber nicht an die Auferstehung des Körpers, an Engel, Geister oder an ein Leben nach dem Tod. Im Grunde genommen gleichen die Sadduzäer damals den bibelkritischen Theologen unserer Zeit (Vers 24).

    1. Welche Antwort erwarteten die Saduzzäer möglicherweise von Jesus? (Verse 18-23)
  • Warum war der Glaube an die körperliche Auferstehung nach Meinung der Sadduzäer völlig unmöglich und absolut lächerlich?
  • Was war nach unserem Text das Hauptanliegen der Sadduzäer?

    2. Stellen Sie sich vor, Sie würden in folgende Situationen geraten:
  • Sie sind ein Sadduzäer und Ihr bester Freund hat gerade gehört, dass er unheilbaren Krebs hat. Wie trösten Sie ihn (oder sie)?
  • Sie sind ein Sadduzäer und nehmen an einer Beerdigung teil, bei der die Witwe hemmungslos weint. Was sagen Sie zu ihr?

    3. Welches Bild von Gott hat jemand, der nicht an die Auferstehung glaubt?
  • Was bedeutet das Wort „Rettung“ jemandem, der nicht an Himmel und Hölle glaubt?
  • Welchen Erlöser erwarteten die Sadduzäer?

    4. Warum waren die Sadduzäer von der richtigen Lehre und dem rettenden Glauben abgewichen (Vers 24)?
  • Was hat die bibelkritischen Theologen unserer Zeit dazu gebracht, denselben Fehler zu machen wie die Sadduzäer früher?
  • Warum fehlt der bibelkritischen Theologie Gottes Kraft?
  • Was könnte die Menschen davor bewahren, dieser Irrlehre der liberalen Theologen zu glauben, dass es keine körperliche Auferstehung gibt?

    5. Wie begründete Jesus seinen Glauben an die Auferstehung (Verse 26-27)?
  • Der Leiter liest Hebräer 11,16-19 über den Glauben Abrahams, Isaaks und Jakobs. Wenn diese drei Stammväter des Volkes Israel nicht an die Auferstehung geglaubt hätten, wie hätten sie dann ihr eigenes Leben gesehen?
  • Wie würde Ihr Leben aussehen, wenn Sie nicht an die Auferstehung glauben würden?

    6. Im Neuen Testament wird von einigen Pharisäern berichtet, die zu glauben begannen, aber von keinem einzigen Sadduzäer. Warum?

    7. Wie kann diese Bibelstelle einen Menschen trösten, der Angst vor dem Tod hat?
  • Was bedeuten Ihnen diese Worte Jesu: „Er ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden.“ (Vers 27)?

    Gute Nachricht:
    Wenn Gott nicht der Gott der Toten, sondern der Lebenden ist, warum musste er dann selbst sterben? Weil es keinen anderen Weg gab, uns Sünder von dem ewigen Tod zu retten und uns das ewige Leben zu schenken.


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    21. Das zweite Kommen Jesu - Markus 13,14-32



    Vorbemerkungen:
    Jesus spricht gleichzeitig über zwei Ereignisse: über die Zerstörung Jerusalems (die 40 Jahre später, 70 n. Chr. geschah), und über sein zweites Kommen (auf das wir heute noch erwarten).

    1. Manche Wissenschaftler behaupten, wenn man die ganze Geschichte der Menschheit auf 24 Stunden zusammendrängen würde und das Ende der Welt um Mitternacht wäre, dann wäre es jetzt fünf vor Zwölf. Was denken Sie darüber?
  • Wünschen Sie sich, dass Jesus wiederkommt, während Sie noch leben?

    2. Die Bezeichnung „das Greuelbild der Verwüstung“ (Vers 14) bezieht sich auf den Propheten Daniel und auf das Jahr 168 v. Chr., als Antiochus Epiphanes einen Altar des Zeus in den Tempel von Jerusalem bauen ließ. Jesus prophezeite, dass sich das in den letzten Zeiten wiederholen würde. Was könnte dieses „Greuelbild der Verwüstung“ in unserer christlichen Kirche sein?
  • Die Christen haben sich im Jahr 70 an diese Worte Jesu erinnert und flohen vor der Belagerung Jerusalems durch die Römer. Was könnten diese Verse in den letzten Zeiten bedeuten - wovor sollte man fliehen? (Verse 14-18)?

    3. Warum sagt Jesus nicht direkt, was die Menschheit zu Zeiten der großen Bedrängnis so bedrängen wird (Verse 19-20)?

    4. Wie ist die religiöse Situation in der christlichen Kirche laut diesem Text, bevor Jesus kommt (Verse 21-23)? (Was denken Sie angesichts dieses Textes darüber, dass viele in den letzten Tagen eine weltweite Erweckung erwarten?)
  • Wie können wir erkennen, wer den richtigen und wer den falschen Christus verkündigt?
  • Warum sind die falschen Propheten in der Lage, Zeichen und Wunder zu tun?
  • Die Verkünder des falschen Christus glauben wohl selbst, dass sie den richtigen Christus verkünden. Wie können Sie sich so irren?
  • Kann ein Teil der Auserwählten während der großen Bedrängnis verlorengehen? Begrün-den Sie Ihre Antwort.

    5. Was könnte die Ursache für eine solche Veränderung in Atmosphäre und Weltall sein, wie sie die Verse 24-25 beschreiben?

    6. Was geschieht beim Wiederkommen Jesu a) mit den Auserwählten und b) mit allen anderen (Verse 26-27)?

    7. Was will uns Jesus heute mit dem Vergleich des Feigenbaumes sagen (Verse 28-29)?

    8. Die bibelkritischen Theologen behaupten, dass Jesus sich geirrt hat, als er den Zeitpunkt seines Kommens vorhersagte (Vers 30). Was denken Sie darüber? (Welche Folgen hätte es für den christlichen Glauben, wenn Jesus sich irren könnte?)
  • Was könnte Vers 30 bedeuten?

    9. Was bedeutet das Wort Gottes den Menschen in den letzten Tagen (Vers 31)?
  • Was bedeutet Gottes Wort Ihnen heute persönlich?

    10. Warum muss das Datum des Tages, an dem Jesu wiederkommt, bis zuletzt ein Geheimnis bleiben (Vers 32)?


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    22. Die Liebe hört niemals auf - Markus 14,1-9



    Vorbemerkungen:
    Der Leiter sollte zuerst kurz Lk. 10,38-42, Joh. 11 und Joh. 12,1-11 zusammenfassen. Die Person unseres Textes ist Maria von Betanien (die Sünderin in Lk. 7,36-50 ist eine andere Frau). Die Eltern von Martha, Maria und Lazarus lebten offensichtlich nicht mehr. Vielleicht hatten sie ihren Töchtern Geld für ihre Mitgift oder für ihr Alter hinterlassen. Jesu letzte Woche auf der Erde hat gerade begonnen.

    1. Welches Geschenk möchten Sie einer Person machen, wenn Sie wüssten, dass diese bald sterben wird?
  • Jesus spricht hier von seinem eigenen Begräbnis (Vers 8). Glauben Sie, dass Maria - im Gegensatz zu den Jüngern - verstand, dass Jesus bald sterben würde? Warum (nicht)?

    2. Eine Flasche mit Nardenöl kostete so viel wie ein ganzer Jahreslohn. Deswegen benutzte man es normalerweise nur tropfenweise. Wieviel würde eine Flasche Nardenöl heute kosten?
  • Wie lange dauert es, eine solche Summe zu sparen?
  • Was dachte Maria über ihre Mitgift oder Alterssicherung, als sie ihr ganzes Erbe für eine Flasche Nardenöl ausgab?

    3. Warum goss Maria den ganzen Inhalt der Flasche über den Kopf Jesu? Hätte etwas weniger nicht auch gereicht?
  • Die Worte „Messias“/„Christus“ bedeuten „der Gesalbte“. Die jüdischen Könige wurden am Anfang ihrer Karriere gesalbt - warum wurde Jesus erst zu seinem Begräbnis gesalbt?

    4. Maria hatte ihre Ersparnisse für eine Flasche Nardenöl ausgegeben. Was verletzte sie an der Kritik der Anwesenden am meisten (Verse 4-5)?
  • Überlegen Sie, was die Armen der Stadt wohl von einem Jahreslohn bekommen hätten.

    5. Was freute Maria an den Worten Jesu, mit denen er sie verteidigte, wohl am meisten (Verse 6-9)?
  • Kann Jesus auch von Ihnen sagen: „Sie hat getan, was sie konnte“ (Vers 8)?
  • Was könnten Sie von heute an für Jesus tun?

    6. Was hatte diese Tat Marias mit dem Werk Jesu am Kreuz (also seinem Tod, das „Evangelium“ in Vers 9) gemeinsam?
  • Welche Erinnerung möchten Sie einmal hinterlassen (Vers 9)?

    7. Wie dachte Maria wohl Jahre später über das Geld, das sie an diesem Tag für Jesus „verschwendet“ hatte?
  • Wie kam es, dass Maria Jesus so sehr liebte?
  • Wie können wir wie Maria Jesus so viel mehr lieben lernen?

    Gute Nachricht:
    Maria hatte Jesu Liebe kennengelernt, als sie ihm zuhörte. Deswegen konnte sie Jesus zur rechten Zeit auch dienen. Maria glaubte zuerst an das Evangelium, und gerade dieser Glaube weckte in ihrem Herzen den Wunsch, Jesus alles zu geben. Und so duftete Jesus in seinen letzten Tagen nach Nardenöl, wo immer er auch hinging.


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    23. Jesus - Der Schauprozess - Markus 15,1-15



    Vorbemerkungen:
    Diesen Text kann man auch in Zweier- oder Dreiergruppen bearbeiten. Jede Kleingruppe behandelt eine oder zwei der folgenden Personen, und zum Schluss stellt jede Kleingruppe ihre Ergebnisse vor.

    1. PONTIUS PILATUS
    Er war 26-36 n. Chr. Gouverneur in Judäa und damit der höchste Vertreter der römischen Besetzungsmacht. In seinen Entscheidungen war er nur dem Kaiser Tiberius verantwortlich. Pilatus wollte keineswegs, dass dem Kaiser irgendwelche Gerüchte über jüdische Rebellen zu Ohren kamen. Nur Pilatus hatte die Macht, jemanden zum Tode zu verurteilen oder ein Todesurteil zu widerrufen.

    Verse 1-15
  • Welchen Eindruck gibt dieser Text vom Charakter des Pilatus? (Was war ihm z. B. besonders wichtig?)
  • Was würden Sie über einen Richter denken, der in der Gerichtsverhandlung Fragen wie in den Versen 12.14 stellt?
  • Warum nutzte Pilatus nicht die Macht, die er hatte, sondern überließ die Entscheidung anderen?
  • Was denken Sie, was dachte Pilatus in seinem Herzen über Jesus? (Warum nannte Pilatus Jesus zweimal - Verse 9.12 - „König der Juden“?)
  • Vergleichen Sie diese zwei Männer, die einander an jenem Morgen im Gerichtssaal gegenüberstanden: Der römische Gouverneur und der „König der Juden“. Was ist der größte Unterschied zwischen ihnen?
  • Wer hat im Prozess Jesu letztendlich das Urteil gefällt?
  • Wie fühlte sich wohl Pilatus, als er Jesus übergab, damit man ihn geißelte und kreuzigte (Vers 15)?
  • Wie versuchte Pilatus vielleicht, seine Gewissensbisse zu beseitigen?
  • Wie hätten Sie gehandelt, wenn Sie an der Stelle von Pilatus gewesen wären?


    2. BARABBAS
    Er war ein Aufständischer und ein Mörder. Sein Name bedeutet einfach „Sohn eines Vaters“.

    Verse 6-15
  • Stellen Sie sich die Kindheit, Jugend und Erwachsenenzeit dieses Mannes vor. Was hatte vielleicht dazu beigetragen, dass er ein Rebell und Mörder wurde?
  • Was meinen Sie: Hätte auch aus Ihnen unter bestimmten Umständen ein Mörder werden können? Warum (nicht)?
  • Welche Gedanken hatte vielleicht Barabbas, als er die Hinrichtung erwartete? (Bereute er vielleicht irgendetwas?)
  • Denken Sie, dass er sich später den Tod des Mannes ansah, der an seiner Stelle gekreuzigt wurde?
  • In welcher Hinsicht sind wir in Bezug auf Jesus alle in der gleichen Situation wie Barabbas?


    3. DIE HOHENPRIESTER
    Es gab normalerweise nur einen Hohenpriester, aber in dieser Situation zwei: Kaifas, der eigentliche Hohepriester in den Jahren 18-36 n. Chr. und seinen Schwiegervater Annas, der das Amt vor ihm (6-15 n. Chr.) innegehabt hatte und der immer noch großen Einfluss hatte.

    Verse 1-15
  • Was dachten die Hohenpriester, was ihre Lebensaufgabe ist?
  • Warum beneideten sie Jesus?
  • Warum erkannten sie ihre eigenen Motive nicht?
  • Wessen Tat war moralisch schlimmer: Der Justizmord der Hohenpriester oder die Mordtaten von Barabbas während des Aufstands?
  • Wie kann es möglich sein, dass ein tiefgläubiger Mensch zu einem Werkzeug Satans wird?
  • Denken Sie darüber nach, ob Sie vielleicht in irgendeiner Hinsicht den Hohenpriestern gleichen. Wenn ja, in welcher?


    4. DAS VOLK
    Das Volk hatte wenige Tage zuvor Jesus „Hosianna!“ zugerufen. Jetzt riefen sie: „Kreuzige ihn!“ Bestimmt gab es in dieser Menschenmenge Menschen, denen Jesus persönlich geholfen hatte.

    Verse 8-15
  • Warum wollte das Volk einen gefährlichen Mörder auf freien Fuß setzen?
  • Wie kann es möglich sein, dass sich das Volk gegen seinen Wohltäter aufhetzen ließ? (Warum gab es keinen Einzigen, der in diesem Moment für Jesus und gegen das Unrecht auftrat?)
  • Was hätten Sie getan, wenn Sie an diesem Morgen in der Menschenmenge gewesen wären?
  • Denken Sie, so etwas könnte heute bei uns in Deutschland geschehen? Begründen Sie Ihre Antwort.
  • Was lehrt uns dieser Text über die positiven und negativen Seiten der Demokratie?


    5. JESUS
    Er spricht nur einzigen kurzen Satz während des ganzen Gerichtsprozesses (Vers 2). Sonst schweigt er

    Verse 1-15
  • Bis jetzt hat Jesus sich geweigert, einen anderen Namen über sich selbst zu verwenden als „Menschensohn“. Warum gibt er gerade jetzt zu, dass er der „König der Juden“ ist (Vers 2)?
  • Warum verteidigt sich Jesus nicht?
  • Vergleichen Sie Jesus mit den anderen Menschen in diesem Text. Welche Unterschiede finden Sie? (Was macht Jesus in dieser Situation so bewundernswert?)
  • Was dachte Jesus wohl über die Menschen um ihn herum?
  • Wer fällte das Urteil in diesem Gerichtsprozess: Pilatus, Gott oder Satan?


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    24. Die unglaubliche Auferstehung - Markus 16,1-14



    Vorbemerkungen:
    Es ist überliefert worden, dass Markus der Übersetzer von Petrus war und das Markus- Evangelium also aus der Sicht von Petrus geschrieben worden ist. Eines der Themen dieses Evangeliums ist der Unglaube der Jünger. Obwohl Jesus seinen Tod sowie seine Auferstehung vorhergesagt hatte, hielten die Jünger es trotzdem nicht für möglich. Beachten Sie, dass Jesu Leichnam bei der Grablegung schon gesalbt worden war (Joh. 19,39-40).

    1. Warum wollten die Frauen aus Galiläa unbedingt das Grab besuchen, obwohl sie doch wussten, dass der Stein und die römischen Soldaten (nach Matthäus) sie daran hindern würden (Verse 1-3)?

    2. Die Frauen hatten den misshandelten Körper Jesu schon zwei Tage früher gesalbt gesehen. Warum wollten sie ihn noch einmal salben?
  • Hätten Sie in der gleichen Situation den Körper eines geliebten Menschen sehen und anfassen wollen?
  • Nur Johannes hatte den Tod Jesu gesehen. Die anderen Jünger hatten Jesu Leichnam kein einziges Mal sehen wollen. Warum nicht? (Gibt es hier einen Unterschied zwischen Männern und Frauen? Wenn ja, welchen?)

    3. Wenn die Frauen den Prophezeiungen Jesu über seine Auferstehung geglaubt hätten, was hätten sie dann an dem Ostermorgen getan?

    4. Was dachten die Frauen, als sie die Worte des Engels hörten (Vers 6)?
  • Trotz der Worte des Engels waren die Frauen so verängstigt, dass sie niemandem etwas über die Auferstehung zu sagen wagten (Vers 8). Wovor haben sie sich gefürchtet?

    5. Warum wählte Jesus ausgerechnet Frauen als erste Zeugen seiner Auferstehung, obwohl Frauen zu der Zeit kein Recht als Zeugen vor Gericht hatten (Verse 7.10)?

    6. Wie und wann begannen die Frauen, in ihrem Herzen an die Auferstehung Jesu zu glauben?

    7. Was scheint in Ihrem Leben genauso unmöglich zu sein wie die Vorstellung, dass ein Leichnam wieder lebendig wird? (Sie können auch im Stillen antworten.)
  • Was würden Sie antworten, wenn Jesus Ihren Glauben tadeln würde (wie in Vers 14)?

    8. Welchen Unterschied gibt es zwischen der Auferstehung des Körpers (die es nur im Christentum gibt) und der Unsterblichkeit der Seele (an die viele Religionen glauben)?

    9. Wenn es die Auferstehung des Körpers nicht gäbe, was hätte das Christentum der Menschheit dann zu geben?
  • Stellen Sie sich einen Menschen vor, der nicht an eine körperliche Auferstehung glaubt, obwohl er alles andere vom Christentum glaubt. Warum kann man ihn trotzdem nicht einen Christen nennen?

    10. Petrus hatte seinen Herrn zwei Tage zuvor verleugnet. Welche Bedeutung hatte es für Petrus, dass Jesus ihn in Galiläa treffen wollte (Vers 7)?
  • Stellen Sie sich vor, Sie hätten eine große Sünde begangen und gleich danach hörten Sie von Jesus, dass er Sie bald zu sehen wünscht. Was würden Sie denken?

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